29. März 2022 / 21:44 Uhr

Pflichtaufgabe erfüllt: Dresdner SC nach Sieg gegen Neuwied auf Platz zwei

Pflichtaufgabe erfüllt: Dresdner SC nach Sieg gegen Neuwied auf Platz zwei

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Volleyballerinnen vom amtierenden Meister Dresdner SC bejubeln einen Punkt im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Neuwied.
Die Volleyballerinnen vom amtierenden Meister Dresdner SC bejubeln einen Punkt im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Neuwied. © Matthias Rietschel
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Mit dem 17. Sieg sicherte sich der Deutsche Meister vor dem letzten Vorrundenspiel am Freitag in Stuttgart auch den zweiten Tabellenplatz. Die Volleyball-Damen vom Dresdner SC gewannen gegen Tabellenschlusslicht VC Neuwied mit 3:1.

Dresden. Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende haben die DSC-Volleyballerinnen ihre Pflichtaufgabe gegen Tabellenschlusslicht VC Neuwied gemeistert. Der Aufsteiger hatte das Heimrecht in seinem letzten Saisonspiel an die Dresdnerinnen abgetreten und so erlebten 647 Zuschauer in der Margon-Arena die Partie gegen Neuwied zum zweiten Mal binnen einer Woche. Diesmal aber leisteten die Gäste deutlich mehr Widerstand, nach hartem Kampf konnte sich der deutsche Meister jedoch mit 3:1 (23:25, 25:23, 25:13, 25:22) durchsetzen.

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Damit sicherten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl auch den zweiten Tabellenplatz hinter Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart, bei dem der DSC nun am Freitag zum letzten Hauptrundenspiel antreten muss. Dabei geht es jedoch für beide Teams um nichts mehr. Wer der Viertelfinalgegner des Titelverteidigers sein wird, steht erst am Sonnabend nach der Partie zwischen Aachen und Vilsbiburg fest.

Alexander Waibl hatte angekündigt, dass er auch diesmal das Spiel aus dem vollen Training heraus bestreiten will und dass er die Belastung und die Spielanteile gut verteilen will. Das zog er auch durch, startete diesmal mit Sarah Straube im Zuspiel, Sophie Dreblow auf der Liberoposition und Julia Wesser im Angriff. Im Gegensatz zur ersten Begegnung beider Teams agierte der Aufsteiger mutig in Aufschlag und vor allem im Angriff und kämpfte zudem aufopferungsvoll in Block- und Abwehr. So fanden die Dresdnerinnen erst im dritten Abschnitt nach einer Umstellung des Trainers und mehreren Wechseln ihren richtigen Rhythmus. Außer Maja Storck (dafür Kristina Kicka) stand die komplette Stammformation auf dem Feld.

"Uns fehlt noch der richtige Spielrhythmus"

Im vierten Durchgang hielt Neuwied noch einmal voll dagegen, aber nach 104 Minuten konnte der DSC dank eines gegnerischen Fehlers den zweiten Matchball zum Sieg nutzen. „Neuwied hat die ersten beiden Sätze sehr gut angegriffen, da haben wir keine Mittel in Block- und Feldabwehr gefunden. Zudem hat der Gegner wesentlich besser als zuletzt gespielt“, erklärte Alexander Waibl.

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Der Trainer machte noch einmal deutlich: „Wir kommen zwar langsam aus der Covid-Phase heraus, sind aber noch immer in einer schwierigen Phase. Uns fehlt noch der richtige Spielrhythmus. Es zeigt sich, dass man eben nach einem solchen Corona-Einbruch länger braucht, um wieder zu voller körperlicher Leistung zu kommen.“

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