18. Dezember 2020 / 19:31 Uhr

Dresdner SC reist ohne Lena Stigrot nach Vilsbiburg

Dresdner SC reist ohne Lena Stigrot nach Vilsbiburg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC-Trainer Alexander Waibl erinnert sich an viele enge Spiele bei den Roten Raben.
DSC-Trainer Alexander Waibl erinnert sich an viele enge Spiele bei den Roten Raben. © Matthias Rietschel
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Mannschaft von Trainer Alexander Waibl wollen in Oberbayern den zweiten Tabellenplatz verteidigen.

Dresden. Nach der zweiwöchigen unfreiwilligen Spielpause warten auf die DSC-Volleyballerinnen in diesem Jahr noch zwei schwere Aufgaben. An diesem Sonnabend gastieren die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl bei den Roten Raben Vilsbiburg, am 27. Dezember steigt daheim das Spitzenduell gegen den SC Potsdam. Die letzten drei Spiele konnten die Elbestädterinnen jeweils mit 3:0 für sich entscheiden und damit erkämpfte sich das Team den zweiten Tabellenplatz.

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Der soll natürlich am Wochenende verteidigt werden, wenngleich Alexander Waibl weiß: „In Vilsbiburg kann man schnell auch einmal verlieren. Die Spiele waren bisher immer eng. Auch in diesem Jahr haben sie eine gute Mannschaft beisammen, mit Myrthe Schoot, Linkshänderin Jodie Guilliams und auch Zuspielerin Lena Möllers sehr erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen.“ Dazu verstärkte sich das Team von Trainer Florian Völker unmittelbar vor dem Duell gegen den DSC noch mit der US-Amerikanerin Alexis Hart. Die 22-Jährige soll nun die frei gewordene Position von Diagonalangreiferin Nikki Taylor besetzen, von der man sich im November trennte. Ob der Neuzugang schon gegen Dresden zum Einsatz kommt, ist noch fraglich.

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Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie. Während die DSC-Damen durch die Absage des Spitzenspiels gegen Schwerin eine Zwangspause hatten, beenden die Raben mit dieser Partie eine englische Woche, in der sie zuerst Potsdam bezwangen und dann am Dienstag nach fünf Siegen in Folge gegen Aachen mit einer 2:3-Niederlage gestoppt wurden. „Natürlich ist es nicht so leicht, wenn man keinen Rhythmus hat“, weiß DSC-Coach Alexander Waibl, „aber wir haben gut gearbeitet und diesmal auch die richtige Balance zwischen Athletik, Regeneration und Balltraining gefunden.“

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So konnte er mit seinen Schützlingen das taktische Repertoire erweitern und an vielen Details feilen. Um gegen den kompakten Annahmeriegel der Raben um die ehemalige DSC-Libera Myrthe Schoot und die starke Block-Abwehr des Gegners bestehen zu können, müsse man selbst viel Druck mit den Aufgaben ausüben und geduldig spielen, so die Ansage von Alexander Waibl, der Lina-Marie Lieb wieder zur Verfügung hat, aber auf Kapitän Lena Stigrot (muskuläre Verletzung) wohl noch verzichten muss. Dafür verstärkt VCO-Talent Sina Stöckmann den Kader.