01. November 2020 / 20:27 Uhr

Dresdner SC schmettert Straubing im Schnelldurchgang vom Feld

Dresdner SC schmettert Straubing im Schnelldurchgang vom Feld

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Coach Alexander Waibl und der Dresdner SC verlieren das Supercup-Finale gegen Schwerin.
Alexander Waibl kann zufrieden sein: Mit 3:0 putzen seine Damen des Dresdner SC die Gastgeber aus Straubing weg. © Matthias Rietschel
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Bereits nach 69 Minuten hatten die DSC-Damen die drei Punkte unter Dach und Fach: Bei Straubing gaben sich die Dresdnerinnen keine Blöße.

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben bei NawaRo Straubing kurzen Prozess gemacht und die Gastgeberinnen im Schnelldurchgang von 69 Minuten souverän mit 3:0 (25:13, 25:16, 25:16) vom Feld geschmettert. Damit feierte der deutsche Pokalsieger den dritten Sieg in Folge und bewies eindrucksvoll, dass die Formkurve nach oben zeigt. Von Beginn an zeigten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl den tapfer kämpfenden Straubingerinnen in allen Belangen überlegen.

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In allen drei Durchgängen sorgten die Dresdnerinnen mit druckvollen Angriffen und einer starken Block- und Feldabwehr für klare Verhältnisse. Vor allem gegen die Sprungaufschläge von Maja Storck fand der Gegner kein Mittel. Die Schweizer Nationalspielerin kommt zudem im Angriff immer besser ins Rollen, avancierte mit zwölf Punkten zur erfolgreichsten Scorerin und erhielt am Ende auch die goldene MVP-Medaille.

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Selbst Alexander Waibl zeigte sich überrascht: „Wir waren wirklich physisch sehr präsent, haben unfassbar konsequent gespielt und uns in der Block-Abwehr fast keine Fehler erlaubt. Dabei hat sich Straubing durchaus gewehrt, aber wir werden immer stabiler“, lobte der Coach sein Team. Auch die eingewechselten Emma Cyris, die den Matchball verwandelte, sowie Sarah Straube und Naya Crittenden, fügten sich nahtlos ein. Eine gute Leistung bot zudem Libera Morgan Hentz, die diesmal den Vorzug vor Lenka Dürr erhalten hatte. Schon am Mittwoch erwarten die DSC-Damen nun Stuttgart zum ersten Geisterspiel in der Margon Arena.