24. Januar 2021 / 09:14 Uhr

Dresdner SC setzt Siegesserie gegen Straubing fort - kampflos weiter im CEV-Cup

Dresdner SC setzt Siegesserie gegen Straubing fort - kampflos weiter im CEV-Cup

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Siegesserie des Dresdner SC geht weiter: Das Team stetze sich gegen Straubing mit 3:0 durch.
Die Siegesserie des Dresdner SC geht weiter: Das Team stetze sich gegen Straubing mit 3:0 durch. © (c) dpa-Zentralbild
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Die Spielerinnen des DSC setzen sich beim 3:0 gegen Straubing souverän durch. Auch im CEV-Cup in der Türkei kommen die Dresdnerinnen eine Runde weiter - kampflos.

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Dresden. Doppelt freuen konnten sich die Volleyballerinnen vom Dresdner SC am vergangenen Wochenende. Sie landeten zwei Siege – für einen mussten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl auf dem Spielfeld in der Margon-Arena einiges tun, den zweiten bekamen sie „geschenkt“. Schon vor dem Spiel gegen NawaRo Straubing, dass die Elbestädterinnen mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:19) souverän gewannen, kam die Nachricht vom europäischen Volleyballverband (CEV), dass der DSC kampflos im Viertelfinale des CEV-Cups steht. Hintergrund: Achtelfinal-Gegner Branik Maribor aus Slowenien zog sein Team wegen der Corona-Pandemie kurzfristig aus dem Wettbewerb zurück.

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Damit bestreiten die Dresdnerinnen am Mittwoch in der Türkei nur das Viertelfinale gegen Gastgeber Galatasaray HDI Istanbul. Auch die Türkinnen erreichten die Runde der letzten Acht ohne Spiel, weil schon zuvor der deutsche Vertreter SC Potsdam wegen Corona seine Teilnahme absagte. Der DSC hatte bereits das Achtelfinale durch die Auswirkungen der Pandemie kampflos erreicht. .

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Das Waibl-Team macht sich wie geplant an diesem Montag per Flieger vom neuen Berliner Flughafen aus auf dem Weg nach Istanbul. „Da haben wir jetzt etwas mehr Zeit, uns auf das schwere Spiel gegen Galatasaray vorzubereiten“, war Waibl nicht böse über die neue Konstellation.

Corona-bedingte Ausfälle

Das Spiel gegen Straubing bewältigten seine Schützlinge zwar nicht mit einer ähnlichen Glanzleistung wie gegen Schwerin, dennoch sehr souverän und deutlich. „Wir wussten, dass es nach dem Mittwoch-Spiel keine rauschende Ballnacht wird, aber ich bin trotzdem zufrieden. Es kann nicht immer ein Tag sein, wo man den Gegner einfach so wegspielt. Zum Teil fehlte manchmal etwas die Effizienz im Angriff und wir haben uns ein paar Fehler geleistet, aber Straubing hat das auch gut gemacht“, lautete Waibls Fazit nach dem achten Sieg in Folge.


Immerhin hatte der Coach seine Formation auf zwei wesentlichen Positionen verändert, gab Kapitän Lena Stigrot und Top-Scorerin Maja Storck eine Pause, startete dafür mit Emma Cyris und Naya Crittenden. Da hatten wir anfangs etwas Mühe, uns zu finden. Und Straubing hatte als Tabellensiebenter nichts zu verlieren. Doch in der Crunchtime haben wir dann stets unser Ding gemacht“, meinte Jennifer Janiska, die zum zweiten Mal zur wertvollsten Spielerin gekürt wurde und mit zwölf Punkten auch erfolgreichste Punktesammlerin war. Aber auch Emma Cyris, Naya Crittenden (je 11) sowie Camilla Weitzel und Madeleine Gates (je 10) standen ihr kaum nach.