20. Dezember 2020 / 09:03 Uhr

Dresdner SC setzt Siegesserie in Vilsbiburg fort

Dresdner SC setzt Siegesserie in Vilsbiburg fort

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Alexander Waibl, Volleyball-Trainer vom Dresdner Sportclub.
Coach Alexander Waibl kann zufrieden sein: Die Volleyballerinnen des Dresdner SC setzen sich gegen Vilsbiburg durch. © Steffen Manig
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Mit einem souveränen 3:1 in Vilsbiburg sichern sich die DSC-Volleyballerinnen den siebten Saisonsieg.

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Vilsbiburg. Bei den DSC-Volleyballerinnen läuft es derzeit. Das Team von Trainer Alexander Waibl gab sich auch bei den Roten Raben Vilsbiburg keine Blöße und gewann mit 3:1 (25:26, 25:20, 22:25, 25:13). Damit feierten die Elbestädterinnen ihren vierten Sieg in Folge und festigten den zweiten Tabellenplatz.

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Kapitän Lena Stigrot konnte wegen ihres Muskelfaserrisses in der Wade an ihrer einstigen Wirkungsstätte nur zugucken, doch ihre Teamgefährtinnen legten der Spielführerin einen Tag vor deren 26. Geburtstag in beeindruckender Manier drei Punkte auf den Gabentisch. Dazu trug maßgeblich auch Emma Cyris bei, die die Nationalspielerin im Außenangriff hervorragend vertrat und am Ende mit 14 Punkten zweitbeste Scorerin hinter MVP Maja Storck (20 Punkte) war.

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„Es ist schön zu sehen, dass Emma wieder einen Schritt nach vorn gemacht hat“, lobte Waibl die 19-Jährige, die in der Annahme einen soliden Job machte und im Angriff gleich im ersten Satz die Bälle hammermäßig ins gegnerische Feld schmetterte. „Sie wird körperlich, athletisch immer besser und insgesamt stabiler“, befand der Coach.

Zwei freie Tage

Die gebürtige Hallenserin gab das Lob an ihr Team weiter: „Ich habe mich wohlgefühlt auf dem Feld. Das ist ja nicht immer so, wenn man lange nicht von Anfang an gespielt hat. Aber die Mannschaft hat gut zusammengearbeitet. Ich habe in den vergangenen Wochen viel an der Annahme gefeilt, habe aber auch große Unterstützung bekommen. Es hat echt Spaß gemacht“, meinte Cyris nach dem siebenten Saisonsieg.

Trotz eines kleinen Hängers im dritten Satz zeigte sich Waibl nach der Partie im „Rabennest“ sehr zufrieden: „Ich bin froh, dass wir die drei Punkte bei einem starken Gegner einfahren konnten. Nach dem verlorenen dritten Satz haben wir im vierten Durchgang von Beginn an wieder richtig Gas gegeben“, so der 52-Jährige, der seinem Team zwei freie Tage gewährte. „Ab Dienstag bereiten wir uns dann gezielt auf das Spiel am kommenden Sonntag gegen Potsdam vor.“

Das bedeutet für seine Schützlinge allerdings auch, Weihnachten durchzutrainieren. „Natürlich haben wir Heiligabend noch ein Training und am ersten Feiertag zwei Übungseinheiten“, erläutert Waibl den Plan vor dem schweren Duell.

Phasenweise zu unpräzise

In Vilsbiburg unterstrichen die DSC-Damen, dass sie immer konstanter werden. So diktierten sie mit ihrem Matchplan den ersten Satz. Sie machten Druck mit den Aufgaben und im Angriff setzten Emma Cyris und auch die Schweizer Nationalspielerin Maja Storck die Akzente. Als die Raben um Ex-DSC-Libera Myrthe Schoot im zweiten Durchgang deutlich mehr Widerstand leisteten, ließen sich die Gäste auch von einem Rückstand nicht aus der Fassung bringen. Sie kämpften um jeden Ball und sicherten sich die 2:0-Satzführung.

Im dritten Abschnitt verloren sie nach einer 14:11-Führung dann ein wenig die Konzentration und agierten phasenweise zu unpräzise. So konnten die Gastgeberinnen diesen Satz für sich entscheiden. Doch im vierten Akt erhöhten die Waibl-Schützlinge wieder den Druck, verschafften sich schnell eine 16:7-Führung, die sie bis zum Schluss noch ausbauten.