30. August 2020 / 21:55 Uhr

Dresdner SC verdirbt Sebnitzer Trainer Uwe Kuhl den Einstand

Dresdner SC verdirbt Sebnitzer Trainer Uwe Kuhl den Einstand

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
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Robert Thomas (hier gegen den Sebnitzer Philip Henke) traf zum 2:0 für den DSC. © Steffen Manig
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Die Friedrichstädter gewinnen ihr Erstrunden-Spiel im Landespokal gegen den BSV Sebnitz mit 3:1. Die SG Striesen feiert einen 5:0-Kantersieg in Tauscha und Borea Dresden setzt sich in einer torreichen Partie gegen Heidenau mit 5:3 durch.

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Dresden. In der ersten Runde um den Fußball-Landespokal gingen am Wochenende 41 Partien über die Bühne. Wenn am Montagnachmitag um 16 Uhr in Leipzig die nächste Runde ausgelost wird, befinden sich auch die fünf sächsischen Oberligisten im Lostopf, während die Dritt- und Viertligisten noch einmal ein Freilos erhalten.

Eine Nummer zu groß war Landesliga-Aufsteiger SG Striesen für den Meißner Kreispokalsieger LSV Tauscha. Die Dresdner setzten sich nach Toren von Adrian Eckhardt (2), Jonathan Schulz, Brais Gonzalez-Sousa und Marc Sawusch mit 5:0 (3:0) durch. Budissa Bautzen gewann in Gröditz mit 5:1.

Große Freude in Freital

Kapitän Tom Hagemann traf dabei doppelt. Radebeul setzte sich beim Landesklasse-Aufsteiger in Rammenau 5:3 durch. Jaroslav Benda markierte drei Tore, Cornelius Gries traf auf der Gegenseite doppelt. Auch die Großenhainer ließen beim SV Wesenitztal nichts anbrennen, siegten 5:1. Zwei Tore steuerte Maurice Schütze bei. Kamenz siegte nach Pausen-Rückstand beim SV Oberland Spree mit 4:1.

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Beim SC Freital war der Jubel groß, denn das erste Pflichtspiel der Vereinsgeschichte wurde gegen Liga-Kontrahent FC 1910 Lößnitz mit 2:1 (0:0) nach Verlängerung gewonnen. Vor 145 Zuschauern erzielten Steve Müller (99.) und Marian Weinhold (105.) die Tore für den Sportclub, ehe Marcel Becher einen Foulelfmeter zum Anschlusstor nutzte (107.).

Wenig später sah Sandro Schulze die Gelb-Rote Karte, aber die Freitaler gaben das Weiterkommen nicht mehr aus der Hand. Auch Motor Wilsdruff traf in Runde eins auf einen Kontrahenten aus der Sachsenliga. Beim LSV Neustadt/Spree setzte sich die Mannschaft von Trainer Paul Rabe nach einem 0:2-Pausenrückstand mit 4:2 nach Elfmeterschießen durch. Kapitän Michael Arnold parierte drei „Elfer“ der Neustädter.

SG Weißig wirft Rotation Dresden raus

Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich der Heidenauer SV und der SC Borea. Borea siegte mit 5:3. Richard Schöne (42.) zeichnete für die Pausenführung der Dresdner verantwortlich. Marcus Pechtl (53.) und Alexander Kavgic (56.) drehten zunächst die Partie, aber Markus Jens Mai (62.), Kevin Urbanek (69.), Julius Willkommen (72.) brachten Borea mit 4:2 nach vorn. Kavgic brachte Heidenau wieder heran (84.), ehe Christopher Griebsch für den Endstand sorgte (90.+3).

Seinen Trainer-Einstand hatte sich Uwe Kuhl beim BSV Sebnitz anders vorgestellt, denn seine Elf unterlag beim Liga-Kontrahenten Dresdner SC mit 1:3 (0:2). Vor 161 Zuschauern hatten Pascal Hänisch (22.) und Robert Thomas (26.) den DSC mit 2:0 in Führung gebracht, ehe Edward Thamm gleich nach Wiederanpfiff verkürzte (47.). In der 77. Minute machte Erik Wutschke aus Sicht des DSC alles klar.

Stadtpokalsieger SG Weißig warf nach dem 6:1-Kantersieg gegen Empor Possendorf mit Rotation Dresden einen weiteren Landesklässler aus dem Rennen. Die Weißiger gewannen mit 3:2. William Schult (2) und Gino Sanftenberg trugen sich in die SG-Torschützenliste ein, Carlos Zehe und Rico Vassmers (Strafstoß) beim TSV. Der SV Sachsenwerk musste sich in Zeißig nach Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben. Der Dresdner Benjamin Hocke traf dabei doppelt. Er rettete Sachsenwerk in der 90. Minute mit einem seiner Tore in die Verlängerung, doch am Ende reichte es für die Gäste nicht ganz.