23. Februar 2021 / 20:09 Uhr

Dresdner SC vorm Gipfeltreffen beim MTV Stuttgart hoch motiviert

Dresdner SC vorm Gipfeltreffen beim MTV Stuttgart hoch motiviert

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC-Coach Alexander Waibl sitzt während der Corona-Krise oft, aber längst nicht nur am Laptop.
Trainer Alexander Waibl hat sich schon einen Matchplan für das Topspiel zurechtgelegt. © Archiv/privat
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Die Drednerinnen müssen am Mittwoch (18 Uhr) als Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga beim schärfsten Verfolger Allianz MTV Stuttgart antreten.

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Dresden. Es ist lange her, dass die DSC-Volleyballerinnen in Stuttgart gewonnen haben. „Das war jenes denkwürdige erste Play-off-Halbfinalspiel am 1. April 2017, das wir mit 3:2 knapp für uns entscheiden konnten“, weiß Trainer Alexander Waibl noch genau. „Das war für uns kein Pflaster, wo wir in den vergangenen Jahren viel geholt haben“, fügt der gebürtige Stuttgarter an.

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„Wir wollen versuchen, die Spitze zu verteidigen“

Jetzt ging die Reise abermals in seine alte Heimat, denn am Mittwoch (18 Uhr) gibt’s in der Scharrena das Bundesliga-Gipfeltreffen. In den letzten zwölf Spielen blieben die Alexander-Waibl-Schützlinge ungeschlagen und erkämpften sich damit den „Platz an der Sonne“. Der Meister von 2019 konnte dagegen bisher nicht ganz so konstant durchziehen und belegt derzeit mit drei Punkten Rückstand Rang zwei.

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Die beiden Mannschaft vom Dresdner SC und MTV Stuttgart stehen während des Spiels auf dem Spielfeld der SAP-Arena in Mannheim. Zur Galerie
Die beiden Mannschaft vom Dresdner SC und MTV Stuttgart stehen während des Spiels auf dem Spielfeld der SAP-Arena in Mannheim. ©

Wie man die Stuttgarterinnen bezwingen kann, haben die DSC-Spielerinnen vor reichlich einem Jahr in Mannheim beim legendären Pokalfinale gezeigt. Doch Waibl ist wie gewohnt mit seinen Prognosen vorsichtig: „Wenn wir es selbst schaffen, eine gute Leistung zu zeigen, haben wir eine Chance“, hält er den Ball flach, obwohl er zugibt, mit seinen Schützlingen „schon zu versuchen, Platz eins zu verteidigen“.

MTV Stuttgart mit enormer Qualität im Kader

Dabei sind ihm solche Tabellenspielchen eigentlich unwichtig, denn man wisse ja noch nicht, welche Konsequenz sich aus einer bestimmten Platzierung ergebe. Sprich: Auf wen man dann in den Play-off-Runden trifft. Das sieht die erfahrene Libera Lenka Dürr ganz genauso: „Ich schaue nicht auf die Tabelle. Wichtiger ist, wie wir uns entwickeln, wie wir Volleyball spielen“, meint die 30-Jährige.


Auch wenn die Schwaben zuletzt gegen Potsdam und Straubing verloren haben, verweist der DSC-Cheftrainer auf die große Qualität im Kader des Rivalen: „Egal, auf welche Position man schaut, sie sind ausgeglichen besetzt und haben die nötige Tiefe im Aufgebot.“ Nicht zuletzt bei der 0:3-Hinspielniederlage bekamen die DSC-Damen das zu spüren. Inzwischen aber haben sich die Vorzeichen schon geändert und „beide Teams sind auf Augenhöhe“, wie Waibl einschätzt. „Wir müssen versuchen, ihnen unser Spiel aufzudrücken“, so seine Marschroute, die er im Detail natürlich nicht verraten will.