04. Dezember 2019 / 20:55 Uhr

Dresdner Volleyballerinnen starten mit klarem Sieg in den Europacup

Dresdner Volleyballerinnen starten mit klarem Sieg in den Europacup

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
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Die DSC-Volleyball-Damen dürfen sich freuen! Sie sind mit einem Heimsieg in den europäischen Challenge Cup gestartet. © Steffen Manig
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Die DSC-Volleyball-Damen haben im europäischen Challenge Cup den ukrainischen SC Prometey Kamienskie zuhause mit 3:0 (26:24, 25:22, 25:13) souverän bezwungen. Doch der Trainer warnt vorm Rückspiel in Kamianske.

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Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben einen perfekten Start in die neue Europacup-Saison gefeiert. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich im ersten Spiel gegen LLC SC Prometey Kamianske aus der Ukraine mit 3:0 (26:24, 25:22, 25:13) durch. Damit hat sich der fünfmalige deutsche Meister eine sehr gute Ausgangsbasis für das Rückspiel in zwei Wochen in der Ukraine geschaffen. Allerdings warnt Waibl vor der Annahme, dass es für sein Team nur noch „Formsache“ sei: „Das wird noch einmal ein ganz hartes Spiel, sie werden auf jeden Fall einen Tick stärker sein und in ihrer kleinen Halle von den Heimfans nach vorn gepeitscht“, ist der Coach überzeugt.

Schon diesmal sorgten die rund 60 mitgereisten Anhänger, die das gesamte Spiel über ihr Team anfeuerten, für lautstarke Unterstützung. Und trotz der Niederlage wurde die eigene Mannschaft am Ende gefeiert. Wirklichen Grund zum Jubel aber hatten die restlichen der insgesamt 2376 Zuschauer. Denn die DSC-Damen zeigten eindrucksvoll, dass sie ihren Aufwärtstrend weiter fortsetzen. In den ersten beiden Sätzen blieb die Partie absolut eng. Die Waibl-Schützlinge starteten noch etwas verhalten im Aufschlag und mussten sich auf die hohen Angriffsbälle von Kamianske erst einstellen. Da klappte oft das Timing im Block noch nicht ganz. „Das war anfangs ein gegenseitiges Abtasten“, bestätigte später auch Lenka Dürr.

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom Challenge-Europa-Cup der Dresdner Volleyballerinnen gegen Kamienskie

Die DSC Volleyball-Frauen (weiß) können im Challenge-Europa-Cup ihr Heimspiel gegen den ukrainischen SC Prometey Kamienskie mit 3:0 (26:24, 25:22, 25:13) gewinnen. Zur Galerie
Die DSC Volleyball-Frauen (weiß) können im Challenge-Europa-Cup ihr Heimspiel gegen den ukrainischen SC Prometey Kamienskie mit 3:0 (26:24, 25:22, 25:13) gewinnen. ©
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Waibls bekannter Doppelwechsel

So lieferten sich beide Teams bis zum 19:19 einen offenen Schlagabtausch, dann aber zogen die Gäste auf 22:19 davon. Beim 20:22 zog Alexander Waibl mit seinem bekannten Doppelwechsel – Sarah Straube im Zuspiel für Brie King und Piia Korhonen für Milica Kubura auf Diagonal – ein echtes Ass aus dem Ärmel. Denn die 17-jährige Sarah Straube zeigte bei ihrem Europacup-Debüt Mut und Nervenstärke, sorgte mit ihren Aufschlägen sofort für Wirkung und führte ihr Team bis zum ersten Satzball (24:22). Zwar wehrten die Ukrainerinnen zweimal ab, aber Piia Korhonen band mit zwei schönen Angriffen den Sack zu.„Wir sind in schwierigen Situationen ruhig geblieben. Dabei war sicher der erste Satz ganz wichtig für den weiteren Spielverlauf“, meinte Camilla Weitzel nach dem Sieg.

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Sack im dritten Satz zugemacht

Spannend blieb es auch im zweiten Abschnitt. Zwar konnte der DSC schnell mit 6:3 in Führung gehen, doch weil anschließend ein wenig die Annahme wackelte, kämpfte sich Prometey wieder heran. Aber mit der erneut eingewechselten Sarah Straube fanden die Dresdnerinnen erneut die besseren Lösungen. Am Ende holte Milica Kubura, die mit 20 Punkten erneut zur erfolgreichsten Scorerin avancierte, holte den ersten Satzball raus und Lucija Mlinar (10 Punkte) verwandelte gleich die erste Chance.

Im dritten Satz lief es bei den Waibl-Schützlingen wie am Schnürchen. Sie schlugen druckvoll auf, schmetterten variabel und nun stand der Block immer besser. Der Coach nutzte den klaren Vorsprung (11:5/15:6) und gab Lena Stigrot, Laura de Zwart und Nikola Radosova Einsatzchancen. Milica Kubura machte nach 73 Minuten mit einem Aufschlag den Deckel drauf. „Die mentale Stärke war sehr wichtig. Aber sicher müssen wir uns beim Rückspiel noch einmal auf eine andere Gegenwehr einstellen. Doch der Druck liegt mehr bei ihnen“, sieht Camilla Weitzel eine gute Ausgangsposition für ihre Mannschaft.

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