19. November 2019 / 09:05 Uhr

Dresdner Volleyballerinnen hoffen auf das Ende einer zweijährigen Negativ-Serie

Dresdner Volleyballerinnen hoffen auf das Ende einer zweijährigen Negativ-Serie

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Milicia Kubura (l.) und ihre Mitspielerinnen vom DSC wollen das Team aus Schwerin in die Schranken weisen.
Milicia Kubura (l.) und ihre Mitspielerinnen vom DSC wollen das Team aus Schwerin in die Schranken weisen. © Matthias Rietschel
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Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben seit 2017 nicht mehr gegen Schwerin gewonnen. Das soll sich in dieser Woche ändern . Allerdings ist das Ostduell nicht die einzige schwere Partie in dieser Woche.

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Dresden.Auf die DSC-Volleyballerinnen wartet eine heiße Woche. Erst steht am Feiertag (18.10 Uhr) der alte und immer wieder spannende Ost-Klassiker gegen Schwerin auf dem Plan und am Sonnabend erwarten die Elbestädterinnen dann in der Margon-Arena die Ladies in Black Aachen zum Pokal-Viertelfinale. Zwei Kracher-Spiele, in denen die Schützlinge von Alexander Waibl angesichts des siebenten Tabellenplatzes in der Bundesliga keinesfalls die Favoritenbürde tragen.

Auf die Frage, wann seine Schützlinge das letzte Mal gegen Schwerin als Siegerinnen vom Feld gingen, antwortet Alexander Waibl nur mit einem Schulterzucken: „Das ist schon eine ganze Weile her“, kann sich der 51-Jährige nicht mehr genau erinnern. Die Recherche ergab: Fast exakt vor zwei Jahren war es, als die Dresdnerinnen am 6. Dezember 2017 – übrigens einem Mittwoch – daheim den Dauerrivalen mit 3:2 bezwangen. Und zwei Wochen später gab es nochmal ein 3:2 im Pokalhalbfinale. Danach kassierten sie einschließlich Supercup 2018 sechs Niederlagen.

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Da wäre es allemal an der Zeit, den „Bock umzustoßen“. Doch die Aufgabe ist auch diesmal keine leichte, zumal die Elbestädterinnen noch immer mit dem Handicap leben müssen, dass Kapitän und Stammzuspielerin Mareen von Römer nicht ins Geschehen eingreifen kann. Sie erholt sich noch von einer Lungenentzündung und muss weiter pausieren.

Beide Kontrahenten im Aufwind

Zumindest aber zeigte die Formkurve beim DSC zuletzt eindeutig nach oben. Vier Siege in Folge (einschließlich Pokal) haben den DSC-Damen zumindest bewiesen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. „Es geht stufenweise voran und wir sind auf jeden Fall schon einen deutlichen Schritt weiter als noch vor zwei Wochen“, bestätigt Alexander Waibl den Trend seiner Mannschaft, die sich mit der jungen kanadischen Regisseurin Brie King immer besser einspielt. „Seit dem Sieg in Vilsbiburg haben wir weiter an der Abstimmung im Angriff gearbeitet und vieles wird schon stabiler“, zeigt sich der DSC-Coach zufrieden.

Ob das für einen Triumph über den Tabellendritten reicht, wird man sehen. Auch bei den Mecklenburgerinnen, die zu Saisonbeginn einige Verletzungssorgen plagten, zeigt die Formkurve nach oben. „Sie agieren auf sehr gutem Niveau, haben in der Block-Feldabwehr ihre Stärken, sodass man nicht so leicht punkten kann. Und sie verfügen mit McKenzie Adams, Greta Szakmary, Kimberly Drewniok und auch über die Mitte mit Lauren Barfield über einen durchschlagskräftigen Angriff. Nicht zuletzt haben sie mit Denise Hanke und Britt Bongaerts zwei Nationalspielerinnen auf der Zuspielposition“, zeigt Waibl Respekt vor dem Vizemeister. Aber auch der sei nicht unschlagbar, ist er zuversichtlich und hofft zudem auf die lautstarke Unterstützung durch die heimischen Fans.