05. Mai 2021 / 08:30 Uhr

Dresdner Wasserspringerin Saskia Oettinghaus verpasst Olympia-Quotenplatz

Dresdner Wasserspringerin Saskia Oettinghaus verpasst Olympia-Quotenplatz

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Symbolbild Wasserspringen
Saskia Oettinghaus und Lena Hentschel verpassen die Olympischen Spiele. © Catherine Ivill/Getty Images
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Es bleibt bei einem Olympia-Platz für die Damen: Die DSC-Springerinnen Oettinghaus und Hentschel verpassen jeweils das Halbfinale und können somit keine Startberechtigung für Tokio 2021 ergattern.

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Tokio/Dresden. Nachdem DSC-Wasserspringerin Tina Punzel mit ihren Partnerinnen Lena Hentschel und Christina Wassen beim Weltcup in Tokio zwei Quotenplätze im Synchronspringen erkämpft hatte, verpasste Vereinsgefährtin Saskia Oettinghaus vom Dreimeterbrett den Quotenplatz. Die 21-Jährige belegte im Vorkampf nur Platz 40 und schaffte damit den Einzug ins Halbfinale nicht.

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Da auch Lena Hentschel mit Platz 38 das Halbfinale verfehlte, bleibt es bei einem Olympia-Startplatz, den Tina Punzel bereits bei der letzten WM erkämpft hatte. Besser machte es der Ex-Dresdner Timo Barthel (Halle), der vom Turm eine starke Leistung bot. Den Quotenplatz sicherte er bereits mit dem Einzug ins Halbfinale. Im Finale sprang der 25-Jährige dann voll auf Angriff, zeigte alle seine schweren Sprünge und belegte mit sehr guten 465,90 Punkten hinter Thomas Daley (GBR/541,70), Randal Willars (Mexiko/514,70) und Rylan Wiens (Kanada/488,55) einen hervorragenden vierten Platz.

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Der erst 16-jährige Aachener Jaden Eikermann bescherte dem deutschen Verband als Siebenter den zweiten Quotenplatz. Vom Turm der Frauen sorgten die Berliner Schwestern Elena und Christina Wassen mit den Plätzen neun und 13 im Vorkampf ebenfalls zwei weitere olympische Startplätze. An diesem Mittwoch will auch DSC-Springer Martin Wolfram vom Dreimeterbrett den Einzug ins Halbfinale schaffen und sich damit seine dritte Olympia-Teilnahme sichern.