08. August 2019 / 20:19 Uhr

Dresdner Wasserspringerin Tina Punzel holt ihre dritte EM-Medaille

Dresdner Wasserspringerin Tina Punzel holt ihre dritte EM-Medaille

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Tina Punzel vom Dresdner SC holte bei der Europameisterschaft in Kiew die Bronze-Medaille vom Dreimeterbrett
Tina Punzel vom Dresdner SC holte bei der Europameisterschaft in Kiew die Bronze-Medaille vom Dreimeterbrett © dpa
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Bei der Europameisterschaft in Kiew hatte die 24-jährige Wasserspringerin vom Dresdner SC erneut Grund zur Freude. Nach Gold im Team und Silber im Mixed-Synchron sprang die Dresdnerin zu Bronze vom Dreimeterbrett.

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Kiew/Dresden. DSC-Wasserspringerin Tina Punzel hat bei der Europameisterschaft in Kiew (Ukraine) ihr drittes Edelmetall erkämpft. Die 24-Jährige holte im Einzel vom Dreimeterbrett wie im Vorjahr die Bronzemedaille. Allerdings verfehlte sie den Titel mit 290,15 Zählern nur um winzige 3,60 Punkte. So ging Gold an die Niederländerin Inge Jansen (293,85) und Silber an die Russin Kristina Iliniykh (292,60). Die Chance auf ihren zweiten EM-Titel in dieser Disziplin nach 2013 vergab der Schützling von Boris Rozenberg durch einen Patzer beim Zweieinhalb-Auerbachsalto im dritten Durchgang, für den sie nur 37,50 Punkte erhielt.

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„Es ist so ein lachendes und ein weinendes Auge. Ich habe, glaube ich, selten so einen verrückten Wettkampf gesehen. Bei keinem hat alles zusammengepasst. Daher ärgert es mich eigentlich umso mehr, obwohl ich einen Riesenfehler gemacht habe, dass ich so nah an Gold vorbeigeschrammt bin“, gab Punzel zu. Allerdings absolvierte die Vielspringerin der deutschen Mannschaft auch am vierten EM-Tag bereits ihren vierten Wettkampf. Zuvor hatte sie mit dem Team schon Gold und mit Lou Massenberg Silber im Mixed-Synchron gewonnen. Zudem erreichte sie im Turm-Synchron mit Christina Wassen Rang den vierten Platz. Ihren letzten Start hat Punzel nun noch mit Lena Hentschel im Dreimeter-Synchron. Die junge Berlinerin hatte im Einzel als 16. des Vorkampfes das Finale verfehlt.

Im Turm-Synchron der Männer erreichte DSC-Springer Karl Schöne mit dem Berliner Tom Waldsteiner beim EM-Debüt bei den Großen den fünften Platz. Dabei zahlte das Duo noch Lehrgeld.

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