23. November 2021 / 10:31 Uhr

Dresdnerin Anna Seidel verpasst Top-Platz bei Weltcup in Debrecen

Dresdnerin Anna Seidel verpasst Top-Platz bei Weltcup in Debrecen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Anna Seidel war beim Weltcup in Debrecen dabei. (Archivbild)
Anna Seidel war beim Weltcup in Debrecen dabei. (Archivbild) © dpa-Zentralbild
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Nach ihrer schweren Verletzung kommt Anna Seidel - natürlich, möchte man sagen - nur langsam wieder in Tritt, legt aber den besten deutschen Auftritt in Ungarn hin.

Dresden. Dresdens Shorttrackerin Anna Seidel hat beim dritten Weltcup des olympischen Winters im ungarischen Debrecen erneut eine Top-Platzierung verfehlt. Über 1500 m verpasste die 23-Jährige als Sechste ihres Halbfinallaufes den Einzug ins A- oder B-Finale und belegte auf dieser Distanz den 16. Platz, was insgesamt aber die beste Platzierung aus deutscher Sicht war. Seidel lief damit knapp an der Norm für die Olympischen Spiele in Peking vorbei.

Um sich zu qualifizieren, müsste sie einmal unter die ersten Acht oder zweimal unter die besten 15 kommen. Beim ersten Weltcup auf der Olympiabahn von Peking hatte die 23-Jährige Platz neun erreicht. Die letzte Chance hat sie am kommenden Wochenende beim vierten Weltcup im niederländischen Dordrecht. Über 1000 m belegte die zweimalige Olympia-Teilnehmerin den 36. Rang. Ihre Dresdner Klubgefährtinnen Gina Jacobs und Lisa Eckstein kamen auf die Plätze 39 und 50.

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Bei den Männern war die beste Platzierung Platz 28 des Rostockers Adrian Lüdtke über 1500 m. Die Dresdner Yanghun Ben Jung und Robin Bendig kamen über diese Strecke auf die Plätze 36 und 49. Auch auf den anderen Distanzen verfehlten die deutschen Athleten vordere Platzierungen. Wie schon bei den ersten Weltcups schied auch diesmal die Männer-Staffel in der ersten Runde aus und erreichte am Ende Rang 13. Damit hat das Quartett keine Chance mehr, sich für die Olympischen Winterspiele zu qualifizieren. Die Frauen hatten durch den langen Ausfall der erfahrenen Dresdnerin Bianca Merker keine Möglichkeit, eine konkurrenzfähige Staffel zu den Weltcups an den Start zu bringen und damit auch keine Chance auf die Teilnahme in Peking.