11. August 2019 / 20:22 Uhr

Dresdnerin Tina Punzel gewinnt in Kiew ihre vierte EM-Medaille

Dresdnerin Tina Punzel gewinnt in Kiew ihre vierte EM-Medaille

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Tina Punzel (vorn) und Lena Hentschel bei ihrem Wettkampf am Sonntag.
Tina Punzel (vorn) und Lena Hentschel bei ihrem Wettkampf am Sonntag. © dpa
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Die Wasserspringerin holt in Kiew im Synchronwettbewerb vom Dreimeterbrett noch einmal Silber.

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Dresden. DSC-Wasserspringerin Tina Punzel hat zum Abschluss der Europameisterschaft in Kiew (Ukraine) ihre vierte Medaille gewonnen. Die 24-Jährige erkämpfte mit ihrer Berliner Partnerin Lena Hentschel die Silbermedaille im Synchron vom Dreimeterbrett. Damit verteidigte das Duo den zweiten Platz aus dem Vorjahr. Bis zum vorletzten Sprung lagen die beiden deutschen Damen sogar auf Goldkurs, doch im letzten Durchgang zogen die Russinnen Vitalija Korolewa und Uliana Kliujewa vorbei und holten sich mit 290,70 Punkten den Titel. Mit 288,87 lagen Punzel/Hentschel nur 1,83 Zähler dahinter.

Freude auf "drei Wochen ohne Wasserspringen"

Zuvor hatte die Dresdnerin schon Gold im Team, Silber im Mixed-Synchron und Bronze im Einzel vom Dreimeterbrett geholt. Deshalb zeigte sich die Vielspringerin des deutschen Verbandes auch glücklich nach dem Mammutprogramm: „Ich bin mit Silber zum Schluss sehr zufrieden. An der Synchronität müssen wir in den nächsten sechs Monaten noch arbeiten, um noch mehr Punkte zu bekommen. Insgesamt lief es für mich nochmal erfolgreicher als letztes Jahr, auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gingen, auch im Turm-Synchron eine Medaille möglich gewesen wäre. Nach der WM war es schon sehr anstrengend, sich Tag für Tag wieder neu zu motivieren. Jetzt freue ich mich erstmal auf drei Wochen ohne Wasserspringen und natürlich auf den Urlaub“, meinte Tina Punzel.

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Im Turmspringen der Männer belegte der Ex-Dresdner Timo Barthel (Halle) mit 422,75 Punkten den siebenten Platz. Im Vorkampf hatte er einen starken dritten Rang erreicht, konnte sich aber im Finale nicht weiter steigern. Den Sieg erkämpfte sich der erst 13-Jährige Alexej Sereda (488,85) aus der Ukraine. Barthels Nationalteamkollege Lou Massenberg (Berlin) wurde im Turmfinale Elfter.

Insgesamt zeigte sich das deutsche Team um den Rekordeuropameister Patrick Hausding (Berlin) kurz nach der Weltmeisterschaft mit starken Leistungen und sammelte achtmal Edelmetall, davon zweimal Gold. Die Auftritte bei der WM in Südkorea und bei der EM in der Ukraine werden den Athleten Schwung für den weiteren Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio geben.

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