11. September 2019 / 13:31 Uhr

"Aufsteiger haben es schwer": Hannoverscher SC freut sich auf die Herausforderung

"Aufsteiger haben es schwer": Hannoverscher SC freut sich auf die Herausforderung

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Handballerinnen des HSC freuen sich auf die Herausforderung 3. Liga.
Die Handballerinnen des HSC freuen sich auf die Herausforderung 3. Liga. © Soeren Wulf
Anzeige

Am Wochenende beginnt für den Handballerinnen des Hannoverschen SC das Abenteuer 3. Liga. Trainer Thomas Löwe ist sich im Klaren darüber, dass es "Aufsteiger immer schwer haben". Die Vorbereitung und die neuen Spielerinnen stimmen ihn allerdings optimistisch, dass es für den Klassenerhalt reicht.

Anzeige
Anzeige

Erstmals in der Vereinsgeschichte haben die Damen des Hannoverschen SC den Aufstieg in die 3. Liga geschafft. Thomas Löw sieht seine Mannschaft nach dem Eindruck der Testspiele gut gerüstet. Vor allem die respektable 29:32-Niederlage im Test bem Zweitligist Werder Bremen stimmt den Coach optimistisch: „Am Ende der Vorbereitung hat man die hohe Belastung gemerkt. Aber phasenweise sind wir schon weiter, als ich dachte.“ Löw rechnet aber damit, dass es noch bis Mitte Oktober dauert, bis sich sein Team an die neue Spielklasse gewöhnt hat.

Drei Neue aus Badenstedt

Großer Vorteil des Aufsteigers: Die Meistermannschaft ist zusammen geblieben und auf vier Positionen verstärkt worden. Löw bekam seine Wunschspielerinnen – alle drei vom TV Hannover-Badenstedt. Neben Marie Seidler (22), die auf Linksaußen und als Spielmacherin einsetzbar ist, sind das die wurfgewaltige halblinke Rückraumspielerin Marie-Louise Ringert (29, sammelte bereits Erfahrung beim damaligen Bundesligisten Garßen Celle) und die 1,90 Meter große Kreisläuferin Ronja Ridder (26). „Eine echte Waffe“, sagt Löw.

Eher Zufall war der Zugang von Torhüterin Anna-Marieke Schiwik, die nach einem Auslandsjahr eigentlich nur einen Verein gesucht hat, um sich fit zu halten. „Eine Granate“, sagt Löw und ist begeistert von der ehemaligen Buxtehuderin. Neue Heimspielstätte wird die Halle am Sahlkamp. „Wir dürfen dort auch dreimal in der Woche mit Haftmittel trainieren“, freut sich Löw, dass es eine Lösung mit der Stadt Hannover gab, nachdem die Fronten Ende April noch verhärtet schienen.

Mehr Berichte aus der Region

Mit einem Teambuilding-Wochenende schwor der HSC-Coach seine Mannschaft auf die bevorstehenden schwierigen Aufgaben ein. Die Vorfreude nicht nur beim Trainer auf die neue Saison ist groß, „weil wir gegen spielstarke Gegner ran dürfen“. Der Unterschied zur Oberliga sei riesig, da alle Mannschaften athletisch und taktisch gut ausgebildet sind.

Harter Kampf um den Klassenerhalt

Auf die junge Mannschaft des HSC wartet ein harter Kampf um den Klassenerhalt. Wer zu den Konkurrenten zählt, sei zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer zu sagen, da viele Clubs ihre Kader doch sehr stark verändert haben. „Die Aufsteiger werden es wie immer schwer haben“, glaubt Löw, der sich allerdings weniger auf die Gegner, als lieber auf seine Mannschaft konzentriert.

„Wichtig ist, dass wir unsere Leistung abrufen. Und wenn es dann nicht reicht, ist es eben so.“ Das Auftaktspiel am Samstag (17 Uhr) bei Mitaufsteiger Heider SV hat in jedem Fall richtungsweisende Bedeutung: „Danach wissen wir, wo wir stehen“, sagt Löw.

ANZEIGE: 50% auf dein Spieler-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Hannover
Sport aus aller Welt