08. September 2019 / 19:07 Uhr

"Haben nicht viel falsch gemacht": Trotzdem dritte Niederlage am Stück für Egestorf

"Haben nicht viel falsch gemacht": Trotzdem dritte Niederlage am Stück für Egestorf

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Egestorfs Trainer Paul Nieber war mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden - mit dem Ergebnis nicht.
Egestorfs Trainer Paul Nieber war mit der Leistung seiner Mannschaft einverstanden - mit dem Ergebnis nicht. © deisterpics/Stefan Zwing
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Stabiler als zuletzt hat sich der 1. FC Germania Egestorf/Langreder beim TuS Bersenbrück präsentiert - und doch erneut verloren. Das 1:2 war die mittlerweile dritte Niederlage am Stück. "Ein Unentschieden wäre Minimum verdient gewesen", sagte Trainer Paul Nieber.

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Die dritte Niederlage hintereinander hat es für den 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Oberliga gegeben. Das 1:2 (0:2) beim TuS Bersenbrück war aus Sicht von Trainer Paul Nieber unglücklich. „Wir haben nicht viel falsch gemacht, defensiv war das besser als zuletzt. Ein Unentschieden wäre Minimum verdient gewesen.“

Seine Mannschaft kontrollierte das Spiel, bis der TuS mit seiner ersten Offensivaktion durch Santiago Aloi aus dem Gewühl heraus in Führung ging (23. Minute). Die Gäste ließen gute Chancen durch Tigrinho (30.) und Jos Homeier (40.) liegen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konterten die Bersenbrücker den 1. FC Germania aus, Bulani Malungu traf aus der Drehung zum 2:0 (45.).

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Robin Gaida musste angeschlagen in der Kabine bleiben, für ihn kam Neuzugang Wlad Maslyakov, der als Linksverteidiger eine starke zweite Halbzeit zeigte. Dominik Behnsen ersetzte Jonas Lübke aus taktischen Gründen – fortan gingen die Egestorfer mit zwei Stürmern ans Werk.

Spiel auf ein Tor

Der zweite Durchgang wurde zum Spiel auf ein Tor, die Gastgeber kamen nur noch einmal in den Strafraum der Deisterstädter. Behnsen nutzte eine feine Vorlage von Jannik Oltrogge zum Anschlusstreffer (56.), ein weiterer Treffer sollte den Germanen jedoch trotz einer Vielzahl an Gelegenheiten nicht gelingen. Homeier, Marvin Stieler, Tigrinho – sie alle scheiterten. Behnsen traf nur das Außennetz (65.), der eingewechselte Marco Ilic den Außenpfosten (73.).

„Uns wurde auch ein Elfmeter an Behnsen verwehrt“, sagte Nieber, der die dickste Chance seiner Elf in der 88. Minute sah. Nach Vorarbeit von Homeier wurde der Ball abgefälscht und landete bei Behnsen, dessen Versuch kurz vor der Torlinie noch abgefangen wurde. „Schade, dass sich die Mannschaft nicht belohnt hat“, sagte Nieber.

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