08. Juli 2021 / 11:51 Uhr

Dritte Runde im ADAC GT Masters: Leipziger Kirchhöfer und Jahn in Zandvoort

Dritte Runde im ADAC GT Masters: Leipziger Kirchhöfer und Jahn in Zandvoort

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
ADAC Masters
So geht sächsisch: Marvin Kirchhöfer vorn weg und das Feld hinterher. © Jörg Schreiber
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Für Marvin Kirchhöfer lief es zuletzt in Österreich sehr gut. Fünf Punkte trennen den 27-Jährigen und seinen Teamkollegen von Rang drei. Nun geht es nach Zandvoort und man hofft auf weitere Erfolge. Doch der Leipziger ist gewarnt, denn beim letzten Holland-Gastspiel lief es so gar nicht. David Jahn gibt sich derweil kämpferisch und hofft, ebenfalls wieder etwas mitnehmen zu können.

Zandvoort. Start frei zur dritten Runde im ADAC GT Masters. Nach dem Auftakt in der Magdeburger Börde und dem anschließenden Ausflug in die Berge der Steiermark geht es für die Piloten am Wochenende an den holländischen Nordseestrand. Den traditionsreichen 4,3-Kilometer langen Dünenkurs in Zandvoort werden insgesamt 27 Fahrzeuge in Angriff nehmen. Bis zu 3000 Zuschauer pro Tag können das Spektakel live verfolgen.

Wieder mittendrin sind auch die beiden Leipziger Marvin Kirchhöfer und David Jahn. Insbesondere Kirchhöfer meldete sich mit seinen beiden Erfolgen in Österreich zurück beim Kampf um die Meisterschaft. Gerade mal noch fünf Punkte trennen den 27-Jährigen und seinen gleichaltrigen Schweizer Teamkollegen Jeffrey Schmidt (Liestal) von Rang drei.

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Aber aufgepasst: Vor dem letzten Holland-Gastspiel, vor fast genau zwei Jahren, lag der Leipziger nach der ersten Hälfte der Saison auf Meisterschaftskurs. Doch zwei Nullnummern waren damals der Anfang vom Ende. Das soll diesmal nicht wieder passieren, auch wenn der Dünenkurs der Corvette nicht unbedingt zu liegen scheint. So könnte der Umbau der Formel 1-Rennstrecke im letzten Jahr der Callaway-Mannschaft in die Hände spielen.

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Gutes Gefühl

Testen konnte Kirchhöfer die neue Strecke allerdings noch nicht, genau wie David Jahn. Auch für ihn wird der Rundkurs mit den beiden neuen spektakulären Steilkurven eine Premiere sein. „Unter diesen besonderen Bedingungen ist es natürlich schade, dass ausgerechnet der sonst übliche Testtag kurz vor dem Rennwochenende nicht stattfinden wird“, zeigt sich Jahn etwas enttäuscht.

Doch für den 30-Jährigen ist es schon ein gutes Gefühl, auch am dritten Rennwochenende wieder mit von der Partie zu sein. Anscheinend will das Team Joos auf den erfahrenen Piloten, der in Oschersleben zunächst als Ersatzfahrer eingesprungen war, nicht verzichten. In seinen beiden bisherigen Qualifyings stellte er seinen Porsche auf die Startpositionen zwei und vier. „Wir hoffen natürlich auch hier wieder etwas mitnehmen zu können“, geben sich der Vize-Meister von 2016 und sein Teamkollege Marcel Holzer (32/Bobingen) kämpferisch.

Jörg Schreiber