22. Juli 2020 / 21:03 Uhr

Drittes Testspiel: BSG Chemie Leipzig mit Mühe in Markranstädt

Drittes Testspiel: BSG Chemie Leipzig mit Mühe in Markranstädt

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
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Chemie Leipzig tat sich gegen den zwei Ligen tiefer spielenden Gastgeber schwer. © Christian Donner Photography
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Die BSG Chemie Leipzig hat das dritte Vorbereitungsspiel beim SSV Markranstädt absolviert und mit einem torlosen Remis beendet. Der BSG fehlte es an Tempo. Die Spieler von Coach Jagatic agierten außerdem zu ungenau im Passspiel.

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Leipzig. Chemie Leipzig in Spiel drei nach der viermonatigen Corona-Pause - nur ein 0:0 beim Test in Markranstädt. Gesprächsthemen vor allem: Dauerkartenverkauf, Hygienekonzept und Neuzugänge. Chemie tat sich beim torlosen Remis über die gesamten 90 Minuten schwer, bot größtenteils nur Stückwerk. Die Gastgeber hielten robust dagegen, und ließen niemals erkennen, dass sie zwei Ligen tiefer spielen. Was bei Chemie fehlte, war das Tempo sowie die Genauigkeit im Passspiel. „Vieles war Stückwerk, da müssen wir uns noch verbessern. Die Abläufe sind noch nicht automatisiert, es fehlt auch ein wenig an Spritzigkeit“, urteilte der sportliche Leiter Andy Müller-Papra.

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Die BSG Chemie Leipzig konnte sich nicht gegen den SSV Markranstädt durchsetzen. Zur Galerie
Die BSG Chemie Leipzig konnte sich nicht gegen den SSV Markranstädt durchsetzen. ©

Die Kreativität im Mittelfeld fehlte, noch ist Daniel Heinze nicht ersetzt, das Fehlen von Alex Bury war eben so zu verspüren. Ob Probe-Spieler Pascal Pannier diese Lücke schließen kann, konnte noch nicht abschließend beantwortet werden. Der Mittelfeldspieler, der zuletzt bei Lok aktiv war, spielte durch, zeigte aber Licht und Schatten. Dagegen zeigt sich Müller-Papra von Tom Müller angetan. Der Defensivmann vom Halleschen FC (U19) konnte gefallen, eine Verpflichtung ist ins Auge gefasst.

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Derweil ist der Dauerkartenverkauf gestartet, über 800 Tickets wurden allein in den ersten 24 Stunden abgesetzt. An einem Hygienekonzept wird mit Hochdruck gearbeitet, Einzelheiten will die die BSG nicht nennen. „Wir arbeiten täglich hart und kämpfen um die bestmögliche Variante“, sagt Vorstandsvorsitzender Frank Kühne.