07. November 2019 / 18:10 Uhr

Drittliga-Absteiger gastiert im Eichsfeld: Täuscht die Tabelle?

Drittliga-Absteiger gastiert im Eichsfeld: Täuscht die Tabelle?

Filip Donth
Göttinger Tageblatt
Duderstadts Keeper Julian Krüger rechnet sich auch gegen Großenheidorn etwas aus.
Duderstadts Keeper Julian Krüger rechnet sich auch gegen Großenheidorn etwas aus. © Helge Schneemann
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Können die Oberliga-Handballer des TV Jahn Duderstadt den dritten Sieg in Serie einfahren? Am Sonntag, 10. November, gastiert der MTV Großenheidorn in der Sporthalle „Auf der Klappe“ (17 Uhr). Auch wenn die Eichsfelder mit Rückenwind in die Partie gehen, warnt Trainer Caillat vor einer schweren Aufgaben.

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Drittliga-Absteiger Großenheidorn hinkt bislang den Erwartungen hinterher. Zuletzt unterlag das Team vom Steinhuder Meer Titelaspirant MTV Braunschweig trotz starker Leistung mit 28:32. Nach sieben Spielen stehen bereits vier Niederlagen zu Buche. Die Mannschaft von Trainer Marc Siegesmund rangiert in der Tabelle derzeit auf dem achten Platz (6:8 Punkte) – und damit hinter dem TV Jahn, dem Aufsteiger aus der Verbandsliga. Die Duderstädter sind Siebter (7:7 Punkte) und blieben zuletzt dreimal in Folge ungeschlagen.

Gehen die Eichsfelder bei dieser Ausgangslage als Favorit in die Begegnung? „Definitiv nicht“, betont Christian Caillat. „Die Mannschaft, die ich beobachtet habe, ist viel stärker, als es der Platz in der Tabelle derzeit zeigt. Es scheint eine sehr erfahrene Mannschaft zu sein, die ihren Handball durchzieht“, erklärt der Trainer des TV Jahn. „Das wird ein sehr schweres Spiel, das wir zuhause aber natürlich gewinnen wollen.“

Rückenwind aus Derbysieg

Die Eichsfelder kehren dafür mit zusätzlichem Rückenwind aus dem 26:24-Derbysieg bei der HSG Plesse-Hardenberg vom vergangenen Wochenende in die heimische Sporthalle „Auf der Klappe“ zurück. Die Stimmung ist gut: „Da ich auch mal Handball gespielt habe, weiß ich, dass gute Leistungen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen ins Spiel bringen“, sagt Caillat. „Was mir gegen Plesse-Hardenberg gefallen hat, war der Mut, den die Mannschaft in jeder Situation ausgestrahlt hat. Das müssen wir auf jeden Fall mitnehmen“, so der ehemalige Bundesligaspieler.

Junakovic fehlt weiterhin

Personell wird Caillat weiterhin auf Matija Junakovic verzichten müssen. Wann der Rückraumspieler, der unter Rückenbeschwerden leidet, wieder auf das Handballfeld zurückkehren kann, ist derweil vollkommen unklar. Die Devise: „Wir werden, egal wie wichtig er für uns ist, kein Risiko eingehen“, unterstreicht der Trainer. Einige weitere Spieler seien unter der Woche zwar leicht erkrankt gewesen, doch er sei guter Hoffnung, so Caillat, dass bis Sonntag alle wieder fit sind.

Die Erfolge der vergangenen Wochen machen sich auch innerhalb der Mannschaft bemerkbar. „Die Stimmung ist deutlich besser geworden. Wir stehen nun mit einem ausgeglichenen Punktekonto da. Nach dem holprigen Start in die Saison ist das eine gute Grundlage“, sagt TV Jahn-Akteur Mikuláš Cejka. Vor allem der Derbysieg gegen Plesse-Hardenberg am vergangenen Wochenende sei „extrem wichtig für den Kopf“ gewesen, betont der 19-Jährige. „Ich denke, wir können mit breiter Brust in das Spiel gegen Großenheidorn gehen.“ Zugleich warnt auch der Linksaußen vor der Drittliga-Erfahrung des Gegners: „Wir müssen die Fehler im Angriff minimieren, damit Großenheidorn das nicht ausnutzen kann“, so Cejka.

Krüger: „Haben den Dreh raus“

„Ich glaube, wir hatten ein schweres Auftaktprogramm. Jetzt haben wir aber den Dreh raus. Alle in der Mannschaft haben gesehen: Wenn wir uns an unseren Plan halten, gewinnen wir die Spiele“, sagt Torhüter Julian Krüger. Auch er habe Großenheidorn besser eingeschätzt, als es die Tabelle momentan widerspiegele. Doch unabhängig von Platzierungen ist Keeper Krüger sicher: „Wenn wir uns am Sonntag wieder an den Plan halten, gewinnen wir auch gegen Großenheidorn.“

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