16. Juli 2020 / 18:40 Uhr

Drittligaaufsteiger VfB Lübeck - Neuzugang Nummer 5

Drittligaaufsteiger VfB Lübeck - Neuzugang Nummer 5

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Angenehm, ich bin der Osa - der VfB-Alaba Osarenren Okungbowa.
"Angenehm, ich bin der Osa" - der "VfB-Alaba" Osarenren Okungbowa. © Jürgen Rönnau
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Osarenren Okungbowa ist da: Er nennt sich Osa, sein Coach nennt ihn VfB-Alaba

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Siebter Trainingstag bei Drittligaaufsteiger VfB Lübeck, und der fünfte Neuzugang ist da. "Angenehm, ich bin der Osa", grüßte der junge Mann und streckte freundlich die Faust zu Begrüßung entgegen. Unverkennbar: der Junge kommt aus Österreich, Wiener Dialekt inklusive. "Das ist unser VfB-Alaba", scherzte sein Landsmann Walter Franta, der VfB-Torwarttrainer. Osarenren Okungbowa ist auf der Lohmühle angekommen.

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Die Neuzugänge des VfB Lübeck für die Drittliga-Saison 2020/2021

Martin Röser auf dem Balkon der Haupttribüne.

Der Stürmer kommt vom Zweitligisten Karlsruher SC. Zur Galerie
Martin Röser auf dem Balkon der Haupttribüne. Der Stürmer kommt vom Zweitligisten Karlsruher SC. ©

„Er ist multifunktional als Sechser oder Innenverteidiger einsetzbar"

189 Zentimeter groß, Linksfüßler, in Wien geboren, die Eltern stammen aus Kamerun jede Menge Talent und sehr viel Ehrgeiz. Das sind die wesentlichen Daten aus dem Steckbrief des sechsten Neuzugangs. Okungbowa ist in seiner Heimatstadt beim Traditionsverein Rapid Wien ausgebildet worden, spielte dort von 2010 bis 2018, ehe es ihn zum Bundesligisten SKN St. Pölten verschlug. Im vergangenen Sommer zog er weiter zum Floridsdorfer AC in die zweite Liga, wo er nach langen Verletzungspausen wieder Fuß fasste.„Durch Verletzungen ist er eher ein Spätzünder“, sagt Sportdirektor Rocco Leeser. „Er ist multifunktional als Sechser oder Innenverteidiger einsetzbar, sehr athletisch und zweikampfstark. Er bringt die nötige Ruhe am Ball mit.“

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Moritz "Lui" Marheineke organisiert zwei Tage Teambuilding

Nach Lübeck hat er jetzt sehr viel Optimismus mitgebracht, die Ergebnisse eines Laktattests - und zwei negative Corona-Testungen. Dadurch darf er sofort einsteigen bei seinem neuen Arbeitgeber - zunächst per Sondergenehmigung, weil sein Vertrag wegen Kurzarbeit in Floridsdorf bis zum 31. Juli datiert ist. Mit dem Zug war er aus Wien in Lübeck angekommen, war kurz ins Hotel, dann weiter zur Lohmühle. Und während die neuen Kollegen mit Ball und Zweikampf zur Sache gingen, drehte er zunächst ein paar Laufrunden. An diesem Freitag wird er seine neuen Mitspieler besser kennenlernen. Teambuilding ist angesagt für zwei Tage. Das Trainerteam hat dazu ein nettes Programm ausgeheckt - alles natürlich streng geheim, der neue Teammanager Moritz "Lui" Marheineke hat es umgesetzt. Am Montag wird "Osa" dann richitg ins Training einsteigen - genau wie Dren Feka und Elsamed Ramaj, die beide nach kleinen Blessuren in den letzten Tagen kürzer treten mussten.

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