28. September 2019 / 18:47 Uhr

Ein Punkt aus zehn Spielen: Drittligist Carl Zeiss Jena entlässt Trainer Lukas Kwasniok

Ein Punkt aus zehn Spielen: Drittligist Carl Zeiss Jena entlässt Trainer Lukas Kwasniok

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nur ein Punkt nach zehn Spielen – Carl Zeiss Jena hat sich von Trainer Lukas Kwasniok getrennt. 
Nur ein Punkt nach zehn Spielen – Carl Zeiss Jena hat sich von Trainer Lukas Kwasniok getrennt.  © Getty Images / Montage
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Nach der nächsten späten Niederlage trennt sich Carl Zeiss Jena von seinem Trainer. Lukas Kwasniok erschien schon gar nicht mehr zur Pressekonferenz des Tabellenletzten nach der bitteren Niederlage gegen Duisburg.

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Nach der 1:2-Niederlage gegen den MSV Duisburg hat sich Drittligist Carl Zeiss Jena mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Das erklärten Präsident Klaus Berka und Geschäftsführer Chris Förster auf der anschließenden Pressekonferenz. Der 38-jährige Kwasniok hatte Jena im Dezember 2018 nach der Beurlaubung von Mark Zimmermann in einer prekären Situation übernommen und die Thüringer mit einem starken Schlussspurt zum Klassenerhalt geführt.

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In der Sommerpause formte der Fußballlehrer und Sportdirektor in Personalunion den Verein nach seinen Vorstellungen und verpflichtete 14 neue Spieler. Doch in der neuen Spielzeit zeigte sich kein Erfolg, der FCC steht mit neun Niederlagen aus zehn Spielen und nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz. Der Abstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt bereits neun Punkte. Wie schon bei der 2:3-Niederlage gegen den Chemnitzer FC am vergangenen Wochenende gab der FCC auch am zehnten Spieltag den Sieg in der Schlussphase aus der Hand – ein Anlass für alle Gremien, sich von Kwasniok zu trennen.

Noch vor einer Woche hatten Gesellschafter, Investor und Präsidium Kwasniok eine Jobgarantie ausgesprochen. Diese war nun hinfällig. Auch Investor Roland Duchatelet gab für die Entscheidung seine Zustimmung.

FCC-Geschäftsführer Förster: „Wir haben in zehn Spielen einen Punkt geholt. Das gab es wahrscheinlich noch nie“

„Wir haben uns die Entscheidung nicht einfach gemacht. Das ist ganz klar. Wir haben in zehn Spielen einen Punkt geholt. Das gab es wahrscheinlich noch nie“, erklärte Geschäftsführer Chris Förster. „Das Spiel heute war wie ein Spiegelbild vieler anderer. Wir haben gehofft, dass wir diese Saison eine Saison haben, wo wir vielleicht mehr im Mittelfeld unterwegs sind. Das hat sich leider nicht bewahrheitet“, fügte Förster hinzu.

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