26. Juni 2019 / 11:19 Uhr

Klub-Präsident bestätigt: Drittligist SpVgg Unterhaching geht an die Börse

Klub-Präsident bestätigt: Drittligist SpVgg Unterhaching geht an die Börse

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Unterhaching-Präsident Manfred Schwabl bestätigt den Börsengang des Klubs.
Unterhaching-Präsident Manfred Schwabl bestätigt den Börsengang des Klubs. © imago images / pmk
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Drittligist SpVgg Unterhaching ist nach Borussia Dortmund der erst zweite Fußball-Verein, der an die Börse geht. Das hat der Verein am Mittwoch bestätigt. Noch in diesem Sommer soll der Schritt erfolgen.

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Die SpVgg Unterhaching geht als zweiter deutscher Fußball-Verein nach Borussia Dortmund an die Börse. "Im Sommer 2019 soll der Gang an die Börse München erfolgen, um das solide finanzielle Fundament für die strukturelle und sportliche Weiterentwicklung zu schaffen", teilte der Drittligist mit. 

Die Bayern hatten im Winter vergangenen Jahres ihre Profiabteilung bis zur U16 in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert, der Profibereich ist seitdem eine KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien). Der Börsengang soll der SpVgg helfen, bis zum Jahr 2022 in die 2. Bundesliga zurückzukehren.

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Die Aktie soll an der Börse München gehandelt werden, zum möglichen Preis des Wertpapiers kann der Verein nach eigenen Angaben derzeit keine Stellung nehmen. In einer ersten Finanzierungsrunde habe Unterhaching bereits vier Millionen Euro eingenommen, geplant seien bis zu weitere acht Millionen Euro.

"Planbarkeit für die nächsten Jahre"

Der Verein wird 50 Prozent der Anteile halten, Vereinspräsident Manfred Schwabl rund 16 Prozent. Schwabl ist auch Geschäftsführer der Haching Verwaltungs GmbH, der Komplementärin der KGaA. "Bei den Investorengesprächen in den vergangenen Wochen haben wir viel positives Feedback bekommen. Der Börsengang ist für Anleger und uns attraktiv. Wir erhalten die finanzielle Planbarkeit für die kommenden Jahre. Wir können unsere Infrastruktur und den Kader gezielt weiterentwickeln und auf nachhaltigen Erfolg in der 2. Bundesliga vorbereiten. Ohne Schulden oder Abhängigkeit von einem Mäzen", wird Schwabl in der Mitteilung zitiert.

Mehr vom SPORTBUZZER

Der deutsche Vize-Meister Borussia Dortmund war im Herbst 2000 als erster und bislang einziger deutscher Verein an die Börse gegangen. Vom Ausgabepreis von elf Euro ist die Aktie derzeit mit gut acht Euro weit entfernt.

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