03. März 2021 / 19:41 Uhr

DSC-Athleten Bebendorf und Wagner wollen bei der aktuellen Hallen-EM überzeugen

DSC-Athleten Bebendorf und Wagner wollen bei der aktuellen Hallen-EM überzeugen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Karl Bebendorf vom DSC hat sich in Polen einiges vorgenommen.
Karl Bebendorf vom DSC hat sich in Polen einiges vorgenommen. © Matthias Rietschel
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Die beiden Leichtathleten vom Dresdner SC gehen am Donnerstag bei den Titelkämpfen im polnischen Torun erstmals an den Start. Karl Bebendorf will einen Vorlauf über 1500 Meter bestreiten und für Hochspringer Jonas Wagner steht der Vorkampf an.

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Dresden. Für die beiden DSC-Leichtathleten Karl Bebendorf und Jonas Wagner geht es bereits zum Auftakt der Hallen-EM im polnischen Torun an diesem Donnerstag in die Vollen. Der deutsche Hindernismeister Bebendorf muss sich im Vorlauf über 1500 m in einem extrem starken Starterfeld behaupten, für Hochspringer Wagner steht der Vorkampf an.

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Wagner will keine „Eintagsfliege“ sein

Bebendorf braucht einen richtig guten Tag, um vielleicht einen der zwölf Finalplätze zu ergattern. „Ich freue mich schon auf den Lauf, bin aber nicht der Spezialist auf dieser Strecke und habe keinen Druck“, meint der 24-Jährige. Er fügt hinzu: „Mit mehr als 52 Athleten ist es ein extrem großes Starterfeld. Da hoffe ich natürlich auf ein schnelles Rennen, dass ich es eventuell über die Zeit schaffe, denn unter die besten Vier eines Laufes zu kommen, wird schwer“, weiß der Schützling von Dietmar Jarosch.

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Froh ist er über die Startmöglichkeit aber auf jeden Fall: „Es tut nach dieser langen Corona-Trainingszeit richtig gut, wieder einen Hauch von internationalem Wettkampfgefühl zu haben und zu spüren, wofür man sich täglich quält.“ Mit Homiyu Tesfaye (TSV Pfungstadt), der bei der Hallen-DM weit in Führung liegend noch von Marius Probst (TV Wattenscheid) abgefangen wurde, und auch Probst sind noch zwei weitere DLV-Athleten am Start. Das Finale steigt am Freitag.

Auch Hochspringer Jonas Wagner ist am Donnerstag im Vorkampf gefragt. Er geht sehr optimistisch in seine erste EM bei den Erwachsenen. „Ich möchte meine Leistung von der Deutschen Meisterschaft in Dortmund gern bestätigen, um zu beweisen, dass das keine Eintagsfliege war“, powert der frischgebackene Meister, der mit 2,28 m in Dortmund seine Bestleistung um sechs Zentimeter steigerte und völlig überraschend Gold holte. Für den 23-jährigen Schützling von Jörg Elbe ist die EM dennoch absolute Zugabe, denn eigentlich wollte der Physikstudent die Saison in der Halle nach der DM beenden. Jörg Elbe sagt: „Im hochkarätigen Starterfeld wäre es für ihn schon ein toller Erfolg, wenn er es ins Finale am Sonntag schafft.“ Nur acht Athleten qualifizieren sich dafür.