29. Oktober 2018 / 21:15 Uhr

DSC-Damen zum Ligaauftakt beim USC Münster gefordert

DSC-Damen zum Ligaauftakt beim USC Münster gefordert

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die DSC-Volleyballerinnen Sasa Planinsec (l.) und Piia Korhonen könnten bei dem Heimspiel gegen Wiesbaden fehlen.
Am Mittwoch müssen Sasa Planinsec (links) und Piia Korhonen vom Dresdner SC erstmals in dieser Saison in der Bundesliga ran. © c by Matthias Rietschel
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Den Dresdner Volleyballerinnen bleibt nach der Supercup-Niederlage keine Atempause. Am Mittwoch folgt der scharfe Start in die Bundesliga beim USC Münster.

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Dresden. Nach der Supercup-Niederlage gegen Schwerin heißt es für die DSC-Volleyballerinnen nun, schnell den Schalter umzulegen. Am Mittwoch folgt der scharfe Start in die Bundesliga beim USC Münster. Kein einfaches Pflaster, zumal manche Volleyball-Insider die Unabhängigen als ein „Überraschungsteam“ in der neuen Saison sehen. Diese Rolle traut auch USC-Sportdirektor Axel Büring seinem Team zu. „Wir wollen den Abstand zu den Top-Drei der Liga verringern“, erklärte er.

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom letzten Volleyball-Supercup zwischen Schwerin und dem Dresdner SC

Schwerins Mckenzie Adams (links) spielt den Ball über das Netz. Zur Galerie
Schwerins Mckenzie Adams (links) spielt den Ball über das Netz. ©
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Alexander Waibl weiß aus der Vergangenheit, dass „Münster schon immer ein unbequemer Gegner“ war. „Sie schlagen aggressiv auf und spielen eine gute Block-Feldabwehr. Hinzu kommt, dass sie in der Vorbereitung in vielen verschiedenen Formationen getestet haben und man ohnehin zu Saisonbeginn über die Gegner noch nicht so viele Kenntnisse hat. Zudem ist man anfangs mehr damit beschäftigt, dass die eigenen Automatismen sich erst einspielen müssen, man die Spielerinnen nicht mit Infos über den Gegner überfrachten darf“, erläutert der Coach. Dass sich seine Schützlinge von der Niederlage in Hannover runterziehen lassen, befürchtet er nicht. „Natürlich waren die Spielerinnen nicht glücklich darüber, doch ein Stimmungskiller war es auch nicht. Wir haben mit Schwerin gegen einen Gegner gespielt, der sich in einer super Verfassung befindet und die Liga-Spitze verkörpert. Es war eine gute Vorbereitung, die wir für uns richtig einordnen können“, so Waibl, der überzeugt ist, dass in seinem Team viel Entwicklungspotenzial steckt.

Weitere Meldungen vor dem Bundesligastart des Dresdner SC

Volleyballerisch sei in der kurzen Zeit zwischen beiden Partien nicht viel zu bewegen. Am Montag stand noch mal Krafttraining auf dem Plan und am Dienstagmittag geht es bereits in Richtung Münster. „Wir fahren guten Mutes hin und wollen das Spiel gewinnen – auch, um uns ein gutes Gefühl für das Pokalspiel am Sonnabend in Stuttgart zu holen“, umreißt der 50-Jährige das Ziel für sein Team, das im Münsteraner Volleydome auf zwei bekannte Gesichter trifft. So zieht Ex-DSC-Zuspielerin Mareike Hindriksen beim USC die Fäden und dazu steht auch die Ex-Dresdnerin Juliane Langgemach im Aufgebot. Nach der Partie übernachten die DSC-Damen in Münster, absolvieren am Donnerstag noch eine Trainingseinheit vor Ort, bevor sich der Tross dann auf die Reise nach Württemberg begibt.

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