13. September 2021 / 11:36 Uhr

DSC-Volleyball-Damen auf gutem Weg: Die Dresdnerinnen gewinnen Amica Cup

DSC-Volleyball-Damen auf gutem Weg: Die Dresdnerinnen gewinnen Amica Cup

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dresdnerin Maja Storck wurde beim Amica Cup in Polen als MVP des Turniers ausgezeichnet.
Die Dresdnerin Maja Storck wurde beim Amica Cup in Polen als MVP des Turniers ausgezeichnet. © Matthias Rietschel
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Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl kann sich beim Viererturnier in der Nähe von Posen einspielen, kann den SC Potsdam und Developres Rzeszów mit jeweils 3:1 Sätzen bezwingen und schließlich noch einige ungewöhnliche Prämien abfassen.

Szamotuly. Die DSC-Volleyballerinnen haben zum vierten Mal in Folge den Amica Cup im polnischen Szamotuly gewonnen. Erstmals konnte das Team von Trainer Alexander Waibl komplett antreten. Nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen den Liga-Konkurrenten SC Potsdam setzten sich die Elbestädterinnen am zweiten Tag auch gegen den polnischen Erstligisten Developres Rzeszów mit 3:1 (26:24, 16:25, 25:21, 25:23) durch. Damit reichte dem deutschen Meister im letzten Spiel des Vierer-Turniers, bei dem jeder gegen jeden spielte, ein Satzgewinn für den Turniererfolg.

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Küchenutensilien für die Siegerinnen

So unterlagen die DSC-Damen dem polnischen Top-Team Chemik Police mit 1:3 (18:25, 25:23, 22:25, 20:25), erreichten dennoch Platz eins vor dem punktgleichen SC Potsdam. Als MVP des Turniers wurde Diagonalangreiferin Maja Storck ausgezeichnet, als beste Spielerin des DSC Jennifer Janiska. Ein Sonderpreis ging an Libera Sophie Dreblow. Wie schon in vergangenen Jahren konnten die Elbestädterinnen auch dieses Mal einige Küchenutensilien mit nach Hause nehmen.

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Für Alexander Waibl standen natürlich die sportlichen Erkenntnisse im Vordergrund: „Nach nur zwei gemeinsamen Trainingseinheiten haben wir schon einiges gut zusammenbekommen. Deshalb bin ich sehr zufrieden, es waren drei sehr positive Tage. Sogar ein paar Dresdner Fans haben uns unterstützt. Wir sind auf einem guten Weg, aber haben gerade auch im Außenangriff noch viel Arbeit vor uns“, schätzte Waibl ein.

Talent Julia Wesser zeigt viel Potenzial

Nach dem Ausfall von Neuzugang Jacqueline Quade (Kreuzband- und Meniskusriss) hat der Coach mit Jennifer Janiska und Sina Stöckmann nur zwei etatmäßige Außenangreiferinnen zur Verfügung. Aus dieser Not heraus sprang erneut die eigentlich als Libera verpflichtete Linda Boch ein und machte ihre Sache erstaunlich gut. „Sie stellt sich in den Dienst der Mannschaft, ist ja im Herzen noch immer ein bisschen Angreiferin“, so Alexander Waibl, der auch dem VCO-Talent Julia Wesser auf dieser Position viel Einsatzzeit gewährte. „Sie verfügt über großes Potenzial, aber braucht auf jeden Fall noch Zeit“, will der Coach die 18-Jährige keinesfalls jetzt schon unter Druck setzen.

Auch sonst gab er allen Spielerinnen Einsatzchancen und testete verschiedene Varianten aus. Das nächste Highlight ist nun am 21. September (18.30 Uhr) die offizielle Saisoneröffnung mit einem Testspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt. Dabei sind erstmals seit 20. Oktober 2020 wieder Zuschauer in der Margon-Arena zugelassen. Mit der bekannten 3G-Regel kann die Halle bis zu 50 Prozent ausgelastet werden.