12. Oktober 2019 / 10:58 Uhr

DSC-Volleyball-Damen zum Auswärtsauftakt beim Meister

DSC-Volleyball-Damen zum Auswärtsauftakt beim Meister

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Mareen von Römer mit Trainer Alexander Waibl im Gespräch.
Mareen von Römer mit Trainer Alexander Waibl im Gespräch. © Matthias Rietschel
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Die Dresdner Volleyballerinnen müssen am Sonnabend gegen Allianz MTV Stuttgart ran – und das nach schwieriger Trainingswoche.

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Dresden. Das Auftaktprogramm der DSC-Volleyballerinnen hat es wirklich in sich. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den Vorjahresdritten Potsdam müssen die Elbestädterinnen am Sonnabend (15.30 Uhr) gleich beim deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart antreten. Der Titelverteidiger hatte sein erstes Spiel nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende beim USC Münster klar mit 3:1 gewonnen und natürlich freut man sich bei den Schwaben jetzt auf den ersten Heimauftritt.

Für Alexander Waibl und seine Mannschaft gestaltete sich die Trainingswoche nicht ganz so optimal. Das lag allerdings weniger an der Niederlage gegen Potsdam, als vielmehr einem personellen Problem. Kapitän und Regisseurin Mareen von Römer plagte sich mit Magen-Darm-Problemen, konnte nur sehr eingeschränkt trainieren. Dazu fehlt bekanntlich derzeit noch die zweite Zuspielerin Brie O´Reilly, die mit der kanadischen Nationalmannschaft an den Norceca Championship in Puerto Rico teilnimmt und erst Anfang nächster Woche in Dresden erwartet wird.

„Wir müssen aus der Situation das Beste machen“

Deshalb hilft seit vier Wochen das 17-jährige Talent Sarah Straube vom VC Olympia Dresden aus. „Sie hat in dieser Zeit sehr gute Fortschritte gemacht und es bereitet mir viel Spaß, mit ihr zu arbeiten“, lobt Waibl das Eigengewächs, das schon in der Vorbereitung zu Einsätzen im DSC-Dress kam. Sollte sie in Stuttgart sogar ihr Erstliga-Debüt geben, wäre das natürlich noch mal eine andere Hausnummer.

Alexander Waibl betont vor der Partie in seiner alten Heimat: „Wir müssen aus der Situation das Beste machen. Die Ergebnisse in den nächsten drei, vier Wochen sind noch nicht entscheidend. Wichtig ist, dass sich die Spielerinnen individuell und die Mannschaft insgesamt weiterentwickelt.“ Gegen Potsdam hat der Coach vor allem zu viele Aufschlagfehler und auch einige Unsicherheiten im Block erkannt. Nicht alles lasse sich jedoch kurzfristig beheben.

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Mit Stuttgart hat der Vorjahresfünfte einen der Top-Favoriten vor der Brust. Insgesamt neun Neuzugänge stehen in den MTV-Reihen, darunter mit der US-Amerikanerin Jennifer Hamson eine 2,01-m-Riesin. „Sie haben sich sehr gut verstärkt und wieder eine richtig gute Truppe beisammen“, weiß Waibl.

Gehalten werden konnte mit Diagonalangreiferin Krystal Rivers die „Lebensversicherung von Stuttgart“, wie es Vereinsverantwortliche selbst bewerten. Die 25-jährige führt in dieser Saison ihre Mannschaft auch als Kapitän aufs Feld. „Sie wird auch gegen uns ihre Punkte machen. Man kann sie nicht komplett stoppen, aber wir müssen versuchen, ihren Wirkungskreis ein wenig einzuengen“, so die Devise des DSC-Trainers.

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