10. Juli 2020 / 08:42 Uhr

DSC-Volleyballerinnen ordnen das Trainerteam neu

DSC-Volleyballerinnen ordnen das Trainerteam neu

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Trainer Alexander Waibl wird in der neuen Saison nur noch von Co.-Trainer Konstantin Bitter an der Seitenlinie unterstützt.
Trainer Alexander Waibl wird in der neuen Saison nur noch von Co-Trainer Konstantin Bitter an der Seitenlinie unterstützt. © Matthias Rietschel
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Ab der kommenden Saison wird es bei den Erstliga-Volleyballerinnen des Dresdner SC neben Trainer Alexander Waibl nur noch Co-Trainer Konstantin Bitter geben. Der bisherige Assistent Wojciech Pałeszniak übernimmt die Rolle von Volker Grochau im Nachwuchsbereich des Clubs.

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Dresden. Nach der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Alexander Waibl stellen die DSC-Volleyballerinnen im Trainerteam weitere Weichen für die Zukunft. So wechselt der bisherige Co-Trainer Wojciech Pałeszniak in den Nachwuchsbereich, wird neuer Landesstützpunktcoach. Der 32-Jährige, der damit die Nachfolge von Volker Grochau antritt, übernimmt die Verantwortung für die Mannschaft des VC Olympia II. Der gebürtige Pole kann auf viele Jahre Erfahrung im Nachwuchs verweisen, arbeitete er doch zwischen 2013 und 2018 beim VCO Berlin in verschiedenen Funktionen. „Nachwuchsarbeit gehört zu unserer DNA. Es ist konsequent, einen Trainer, der die Bedingungen in der ersten Mannschaft kennt, nun als Bindeglied in die Verantwortung bei der Entwicklung der Talente einzubinden“, erklärt Managerin Sandra Zimmermann die Entscheidung. Grochau betreut zukünftig die Mannschaft vom VCO lll.

„Ganze Paket mit dem DSC passt“

Zugleich gab der fünfmalige deutsche Meister die vorfristige Verlängerung des Vertrages mit dem bisherigen Scout und Co-Trainer Konstantin Bitter bis 2023 bekannt. Der 30-jährige Deutsch-Schweizer wird nun vollständig die Aufgaben als Co-Trainer übernehmen. Damit fehlt derzeit aber dem Bundesliga-Team ein Scout bzw. zweiter Co-Trainer. „Diese strategischen Entscheidungen hatten wir alle vor der Corona-Pandemie getroffen. Jetzt ist natürlich eine Lücke entstanden, die wir aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise nicht so schließen können, wie wir das geplant hatten. So wirft uns das strukturell zurück“, gibt Sandra Zimmermann zu und fügt hinzu: „Umso mehr wissen wir zu schätzen, dass Alexander Waibl und Konstantin Bitter angeboten haben, in dieser Situation mehr Aufgaben zu übernehmen. Aber es soll keine Dauerlösung sein“, wie sie betont.

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Bitter, der mit Libera Lenka Dürr liiert ist und erst kürzlich mit ihr eine Wohnung in Dresden bezog, betont: „Dresden ist für mich bereits nach dem ersten Jahr eine zweite Heimat geworden. Das ganze Paket mit dem DSC, der Geschäftsleitung, dem Vorstand und dem Trainerteam um Alex Waibl passt.“ Sandra Zimmermann gibt das Lob gern zurück: „Konsti hat unsere Vereins-DNA in kurzer Zeit schon übernommen, unsere Herangehensweise ist die Gleiche. So brachte er sich zum Beispiel in den letzten schwierigen Wochen auch mit Ideen ins Management ein“, so Zimmermann. Auch Chefcoach Waibl hält alle Stücke auf Bitter: „Die weitere Zusammenarbeit mit ihm war mir sehr wichtig, da sowohl seine Fähigkeiten in technischer und taktischer Hinsicht als auch seine Persönlichkeit und sein Charakter perfekt zu uns passen. Er ist ein Fachmann, der ein Freund geworden ist.“