10. Mai 2019 / 15:43 Uhr

Duderstädter Finale mit Feier und Freibier

Duderstädter Finale mit Feier und Freibier

Ferdinand Jacksch
Göttinger Tageblatt
Saisonfinale vor eigenem Publikum: Duderstadts Junakovic (l.) und Krüger klatschen sich ein letztes Mal ab.
Saisonfinale vor eigenem Publikum: Duderstadts Junakovic (l.) und Krüger klatschen sich ein letztes Mal ab. © Swen Pförtner
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Letzter Spieltag in der Handball-Verbandsliga: Während Meister und Aufsteiger TV Jahn Duderstadt sich von seinen Fans in der eigenen Halle feiern lassen kann, müssen die Kellerkinder HG Rosdorf-Grone und MTV Geismar auswärts antreten.

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Völlig entspannt kann der Meister und Oberligaaufsteiger TV Jahn Duderstadt am letzten Spieltag der Handball-Verbandsliga das Kreisderby gegen den Tabellenvierten HSG Oha (19.30 Uhr, Sporthalle „Auf der Klappe“) angehen. Hingegen will die HG Rosdorf-Grone im Kampf gegen den Abstieg nach dem beeindruckenden 26:25-Derbyerfolg gegen den TV Jahn Duderstadt nun den Klassenerhalt bei der punktgleichen HSG Heidmark endgültig einfahren. Wesentlich schwieriger wird die Aufgabe für das Schlusslicht MTV Geismar, das beim Tabellenzweiten TV 1887 Stadtoldendorf gewinnen muss, um sich noch Chancen auszurechnen.

Die neueste Meldung: Es wird aus der Verbandsliga nur noch zwei Absteiger geben, eine dritte muss in die Relegation. Das bestätigte der stellvertretende Klassenleiter Andreas Werner (Edemissen) dem Tageblatt auf Anfrage. Grund: Zu Wochenbeginn hatte der Oberligist VfL Edewecht zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte seine Mannschaft zurückgezogen. Zuvor hatte bereits die SG VfL Wittingen/Stöcken ihr Verbandsliga-Startrecht in der Saison 2019/20 verzichtet.

Aufstiegsfeier nach Abpfiff

TV Jahn Duderstadt – HSG Oha (19.30 Uhr, Sporthalle „Auf der Klappe“). Nach zuletzt 1:3 Punkten wollen sich die Eichsfelder mit einem sehenswerten Kürprogramm endgültig aus der fünften Liga verabschieden, ehe Wolfgang Gremmel, Vizepräsident Finanzen des niedersächsischen Handballverbandes, die Meisterehrung vornehmen wird. Im Anschluss daran steigt die große Aufstiegs- und Meisterfeier, zu der die Fans bei Freibier eingeladen sind. Gespielt wird auch noch. Jens Wilfer, der Coach der HSG Oha hat jedenfalls großen Respekt vor den Eichsfeldern: „Der TV Jahn Duderstadt ist verdienter Meister, weil der Verein die definitiv stärkste und erfahrenste Mannschaft der Liga und einen richtig guten Trainer hat.“ Ekkehard Loest, der Vorsitzende des TV Jahn, hat die Erfolgsgeschichte entscheidend mitgeschrieben: „Wir sind zufrieden, dass wir die Rückkehr in die Oberliga geschafft haben und wir unter den besten drei Mannschaften in Südniedersachsen sind.“ Der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Torjäger Matija Junakovic fühlt sich im Eichsfeld mittlerweile richtig wohl: „Wir sind echt zu einem tollen Team zusammengewachsen. Es macht riesigen Spaß, mit den Jungs zu spielen. Alle freuen sich schon auf die kommende Oberligasaison“, so der Kroate vor dem letzten Punktspiel, zu dem die HSG Oha mit einer großen Fangemeinde anreisen wird.

Der TV Jahn Duderstadt lädt zum Saisonabschluss

HGRG ist fest entschlossen

HSG Heidmark – HG Rosdorf-Grone (19.30 Uhr). Die HG ist fest entschlossen, den Klassenerhalt am letzten Spieltag endgültig unter Dach und Fach zu bringen. „Wir haben es in der eigenen Hand und werden es schaffen“, gibt sich Trainer Marcus Wuttke kämpferisch: „Alle sind fit und bereit für diese große Herausforderung.“ Fest steht: Die mit der HG Rosdorf-Grone punktgleichen Gastgeber (20:30 Zähler) müssen selbst noch letzte Zweifel beseitigen und ihre Heimstärke noch einmal in die Waagschale werfen. „Unsere Spieler haben gegen Duderstadt gezeigt, welche Moral und welches Potential in der Truppe steckt“, unterstreicht Wuttke.

Geismar setzt auf Torjäger Kusterer

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TV Stadtoldendorf – MTV Geismar (19.30 Uhr). Der gastgebende Tabellenzweite und Oberliga-Aufsteiger Stadtoldendorf will sich von seinen Fans nach der jüngsten 21:29-Pleite bei Eintracht Hildesheim II mit einem Sieg gegen Schlusslicht MTV Geismar verabschieden. Doch auch die Göttinger Südstädter haben vor dem letzten Spieltag noch nicht aufgegeben und hoffen mit dem scheidenden Torjäger Jens Kusterer (bisher 101 Treffer) noch auf ein glückliches Ende. „Ich habe jetzt mein VWL-Studium beendet und werde deshalb im Herbst aus Göttingen wegziehen.“