14. Februar 2020 / 17:45 Uhr

Dungelbecks Ziel: Mehr Punkte holen als in der Hinrunde

Dungelbecks Ziel: Mehr Punkte holen als in der Hinrunde

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Jan Goldbach (blau, Mitte) ist für Trainer Daniel Wolff der „Spieler der Hinrunde“ beim Fußball-Kreisligisten TSV Dungelbeck.
Jan Goldbach (blau, Mitte) ist für Trainer Daniel Wolff der „Spieler der Hinrunde“ beim Fußball-Kreisligisten TSV Dungelbeck. © Foto: Ralf Büchler
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Fußball-Kreisligist TSV Dungelbeck hat junge Spieler eingebunden, die sich gut entwickelt haben. Trainer Daniel Wolff ist deshalb mit Platz 9 und der Leistung seines Teams „ganz zufrieden“. In der Rückrunde soll das Team aber noch etwas höher klettern. Zwei Neuzugänge sollen dabei helfen, verrät der Coach im PAZ-Wintercheck. 

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Dungelbecks Saisonstart verlief wenig verheißungsvoll, nach dem ersten Spieltag hatte der TSV die Rote Laterne inne. Doch das war nur eine Momentaufnahme. Mit drei Siegen am Stück ging’s zügig bergauf, im weiteren Verlauf der Hinrunde bewegte sich das Team von Trainer Daniel Wolff, das zudem das fairste in der Fußball-Kreisliga ist, zwischen den Tabellenplätzen sieben und elf. Momentan haben sich die Dungelbecker auf Rang neun eingependelt. Und der Blick geht nach oben. „Ein, zwei Plätze wollen wir schon noch klettern“, betont Wolff im PAZ-Wintercheck.

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Meine Bilanz der Hinrunde: „Wir haben viele junge Spieler auch aus unterklassigen Mannschaften eingebunden, sie wurden sehr gut aufgenommen, haben sich super zurechtgefunden und sind schon Stützpfeiler in unserem Team. Das ist genau das, was wir erreichen wollten. Mit unserer Platzierung und unserer Leistung bin ich ganz zufrieden, deshalb fällt die Bilanz recht positiv aus.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Jan Goldbach ist trotz seines jungen Alters schon ein Führungsspieler bei uns, je nach Personallage spielt er in der Innenverteidigung oder auf der Sechs. Jan geht voran, zeigt Zweikampfstärke, zeigt Willen und zieht die anderen dadurch auch mit.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Frederik Geßener hat sich im Sommer im letzten Testspiel eine Sprunggelenkverletzung zugezogen, musste daher in der gesamten Hinrunde passen. Es hat uns schon sehr wehgetan, dass er als Innenverteidiger ausgefallen ist. Ich hoffe, dass Frederik die Vorbereitung auf die Rückrunde ohne Probleme mitmachen kann, um dann anzugreifen.“

Mehr Teams im PAZ-Wintercheck

Mein Highlight der Hinrunde: „Der 2:0-Sieg in der frühen Saisonphase gegen Fortuna Oberg ist mir besonders in Erinnerung geblieben. In diesem Spiel haben wir keine Chancen zugelassen, was gegen einen Gegner wie Oberg schon mal eine Aussage ist. Jeder ist für den anderen gelaufen, das war unser Erfolgsrezept, außerdem haben wir vorn eiskalt die Tore gemacht.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Das war das Spiel beim TSV Münstedt, in dem wir nach der Pause schon mit 3:1 geführt haben. Dann haben wir jedoch komplett den Faden verloren und keinen Fußball mehr gespielt. Am Ende lag’s vor allem an individuellen Fehlern, dass wir noch mit 3:4 verloren haben. Eine richtige Erklärung habe ich allerdings nicht, wie das passieren konnte.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen, mehr Punkte zu holen als in der Hinserie, wollen möglichst sogar versuchen, kein Spiel zu verlieren – dieses Ziel hat sich die Mannschaft gesetzt, daran wollen wir arbeiten. Das zeigt, dass wir positiv an die Rückrunde herangehen. Um dieses Vorhaben umzusetzen, müssen wir allerdings die Fehler, die wir in der Hinrunde noch gemacht haben, abstellen.“

Die Zukunft des Trainers: „Ich würde sehr gern weitermachen, keine Frage. Gespräche gab’s aber noch nicht, ich werde mich im Laufe des Frühjahrs mit der Mannschaft und auch mit dem Vorstand zusammensetzen.“

*Abgänge: * Sergej Wolochow (TSV Münstedt), Kai Samland (TSV Schwicheldt).

Zugänge: „Mit Martin Behrens von Blau-Weiß Schmedenstedt haben wir in der Offensive einen schnellen und torgefährlichen Akteur dazubekommen. Dadurch sind wir vorn noch flexibler.“