09. März 2019 / 17:39 Uhr

Durch Petersen und Ibisevic-Eigentor: Hertha BSC verliert in Freiburg

Durch Petersen und Ibisevic-Eigentor: Hertha BSC verliert in Freiburg

dpa
Vedad Ibisevic von Berlin ärgert sich nach einer vergebenen Chance.
Vedad Ibisevic von Berlin ärgert sich nach einer vergebenen Chance. © Patrick Seeger/dpa
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Bundesliga: Hertha BSC hat am Sonnabendnachmittag mit 1:2 beim SC Freiburg verloren.

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Der SC Freiburg hat den vagen Europapokal-Hoffnungen von Hertha BSC einen Dämpfer verpasst. Die Elf von Christian Streich setzte sich am Samstag gegen die Berliner mit 2:1 (1:0) durch. Torjäger Nils Petersen (27. Minute) und ein Eigentor von Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic (81.) sorgten vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion für den Erfolg der Breisgauer. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Startelf-Rückkehrer Ibisevic (76.) war für die Berliner zu wenig.

Dass Freiburg auch in der nächsten Saison in der Bundesliga mitspielt, wird damit immer wahrscheinlicher. Das Ziel der Breisgauer ist der Klassenverbleib. Die Herthaner warten seit mehr als neun Jahren weiter auf einen Dreier in Freiburg und drohen den Anschluss an die internationalen Ränge zu verlieren.

Petersen nutzt Grifo-Flanke

Im grau-trüben Breisgau und bei böigem Wind begannen die Gastgeber engagierter. Die Folge: zwei gute Möglichkeiten bereits in den Anfangsminuten für die Elf von Streich. Der Schuss von Mittelfeldspieler Jannik Haberer aus der Drehung zischte knapp links am Pfosten vorbei. Auch beim Versuch von Petersen musste Hertha-Torhüter Rune Jarstein nicht eingreifen.

Die Marktwerte der Spieler von Hertha BSC - und wie sie sich seit Dezember 2018 verändert haben (Stand: 6. März 2019, Quelle: transfermarkt.de)

Marko Grujic (r.) ist bei Hertha BSC der Marktwertgewinner. Doch es gibt auch Verlierer. In unserer Galerie seht ihr alle neuen Bewertungen durch das Portal transfermarkt.de für die Hauptstädter. Zur Galerie
Marko Grujic (r.) ist bei Hertha BSC der Marktwertgewinner. Doch es gibt auch Verlierer. In unserer Galerie seht ihr alle neuen Bewertungen durch das Portal transfermarkt.de für die Hauptstädter. ©
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Bei der Führung machte sich die Winter-Ausleihe von Offensivakteur Vincenzo Grifo für die Badener einmal mehr bezahlt. Die Flanke des Flügelspielers nutzte Petersen per Kopf aus kurzer Distanz zu seinem achten Saisontor, der Torjäger hatte sich gegen Hertha-Verteidiger Jordan Torunarigha durchgesetzt.

Alexander Schwolow vor der Pause im Glück

Die Freude über das 1:0 hielt bei Freiburg-Coach Streich aber nicht lange. Rechtsverteidiger Lukas Kübler musste nach einer knappen halben Stunde mit einer Trage vom Platz gebracht und durch Pascal Stenzel ersetzt werden. Der Abwehrspieler war mit seinem eigenen Kapitän Mike Frantz zusammengeprallt.

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Hertha hatte schon vor Spielbeginn einen kurzfristigen Ausfall verkraften müssen. Knieprobleme verhinderten den Einsatz von Leistungsträger Valentino Lazaro. Stürmer Ibisevic stand dagegen erstmals seit Anfang Februar in der Startelf. Verteidiger Niklas Stark war es aber, der SC-Torhüter Alexander Schwolow mit seinem Kopfball zur Parade zwang (25.). Kurz vor der Pause hatte Schwolow auch Glück, als der Kopfball von Ondrej Duda knapp vorbei ging.

Eigentor bringt die Entscheidung

Zur Halbzeit blieben den Freiburgern nur noch zwei von vier Verteidigern aus der anfänglichen Abwehrkette. Auch Philipp Lienhart musste verletzungsbedingt raus. Die Gäste aus der Hauptstadt verstärkten ihre Offensivbemühungen und drängten die Freiburger in die Defensive. Maximilian Mittelstädt (55.) und Marko Grujic (58./74.) scheiterten aus der Distanz. Der SC rackerte und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich des allein gelassenen Ibisevic wurde Bundesliga-Neuling Nico Schlotterbeck als Torschütze gefeiert. Es war nach der Ecke von Grifo aber ein Eigentor.

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