10. August 2020 / 07:37 Uhr

Ex-Düsseldorf-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel sucht neue Herausforderung im Ausland

Ex-Düsseldorf-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel sucht neue Herausforderung im Ausland

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lutz Pfannenstiel möchte im Ausland einen neuen Job annehmen.
Lutz Pfannenstiel möchte im Ausland einen neuen Job annehmen. © Getty Images
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In Deutschland geht es beruflich für Lutz Pfannenstiel nicht weiter. Der ehemalige Sportvorstand von Fortuna Düsseldorf sucht im Ausland eine neue Aufgabe. Es kommen einige Länder infrage.

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Nach seinem vorzeitige Aus als Sportvorstand des Bundesliga-Absteigers Fortuna Düsseldorf peilt Lutz Pfannenstiel eine neue Aufgabe im Ausland an. "England ist immer eine Option, Italien und die USA sind auch reizvoll. Das wird sich bald entscheiden. Ich will ein Projekt sehen, die Möglichkeit, etwas zu entwickeln. Ich will mich nicht ins gemachte Nest setzen, sondern selbst was aufbauen. Das ist die Herausforderung, die ich suche. Ich habe absolut keinen Zeitdruck", sagte der 47-Jährige im Kicker-Interview.

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Der frühere Torwart hatte die Fortuna aus privaten Gründen vorzeitig zum Saisonende verlassen. Sein ursprünglicher Kontrakt lief noch bis Sommer 2021. "Es ist in diesem Geschäft selbstverständlich, dass man als Vorstand kritisiert wird, wenn man sportlich gegen den Abstieg kämpft. Aber wenn sich die Kritik in blankem Hass und Drohungen gegen meine Familie äußert, wenn dabei Grundwerte wie Respekt und Anstand missachtet werden, dann ist irgendwann das Maß voll", sagte Pfannenstiel.

Pfannenstiel für Gehaltsobergrenze

In Zeiten der Corona-Krise hofft Pfannenstiel, "dass sich der Fußball wieder mehr der Basis annähert, wenn diese Seifenblase zerplatzt. Schon lange ist ja deutlicher Protest der Fans zu vernehmen. Eine Gehaltsobergrenze wäre sicher ein interessanter Schritt."

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Zudem hofft Pfannenstiel, dass bei einigen Klubs die Alarmglocken gehört wurden. "Einige haben sich böse verspekuliert. Du musst als Verein natürlich immer investieren. Aber eben nicht zehn Millionen einnehmen, 17 ausgeben und davon ausgehen, dass du diese Lücke irgendwie leicht wieder schließt", meinte er. Vereine, die solide und vorsichtig gewirtschaftet hätten wie auch die Fortuna, seien jetzt in einer Position, "in der das Eis zwar auch dünn ist - aber sicher nicht so dünn wie bei vielen anderen, die zu hohes Risiko gegangen sind".