13. Juni 2020 / 14:08 Uhr

DVV-Pokal: Die Volleyballerinnen des Dresdner SC bekommen kein Heimrecht

DVV-Pokal: Die Volleyballerinnen des Dresdner SC bekommen kein Heimrecht

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
So sehen Siegerinnen aus: Dresdens Mannschaft jubelt mit dem Pokal und den Medaillen über den DVV-Pokalsieg 2020.
Die DSC-Volleyball-Damen müssen als Pokalverteidiger im Viertelfinale und eventuellen Halbfinale des nächsten Wettbewerbs auswärts antreten. © dpa
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Der Turnierbaum steht: Die DSC-Volleyball-Damen müssen im Viertelfinale beim Sieger der Partie zwischen VfB Suhl und VC Wiesbaden ran. Im darauffolgenden Halbfinale könnte auf die Dresdnerinnen der sechsfache Pokalsieger Schweriner SC warten.

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Dresden. Noch sind die Bilder vom grandiosen Pokalsieg der DSC-Volleyballerinnen im Februar in Mannheim allgegenwärtig. Doch der Titelverteidiger hatte bei der Auslosung für die neue Runde kein Losglück. Wegen der aktuellen Bedingungen durch die Corona-Krise nehmen in der kommenden Saison nur die Erstligisten am Pokal teil. Dabei sind neben dem DSC auch die Top-Teams von Schwerin, Stuttgart und Potsdam für das Viertelfinale gesetzt. Sie waren deshalb bei der gestrigen Auslosung des Achtelfinales nicht mit im Lostopf. Dennoch wurden auch für sie wichtige Weichen gestellt, weil diesmal nicht nach jeder Runde neu gelost wird, sondern ein Turnierbaum erstellt ist. Das Finale steigt am 28. Februar wie gewohnt in der SAP-Arena von Mannheim.

DURCHKLICKEN: Bilder vom Pokalfinal-Triumph des DSC

Die beiden Mannschaft vom Dresdner SC und MTV Stuttgart stehen während des Spiels auf dem Spielfeld der SAP-Arena in Mannheim. Zur Galerie
Die beiden Mannschaft vom Dresdner SC und MTV Stuttgart stehen während des Spiels auf dem Spielfeld der SAP-Arena in Mannheim. ©

Gemäß der Auslosung in der VBL-Zentrale in Berlin treffen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl im Viertelfinale (25. oder 26. November) auf den Sieger aus der Partie zwischen VfB Suhl Lotto Thüringen und dem VC Wiesbaden. Zugleich wurde auch schon das Heimspielrecht ausgelost. Und da hatte der aktuelle Pokalsieger Pech, denn die DSC-Damen müssen im Viertelfinale und möglichen Halbfinale jeweils auswärts antreten. Sollten die Elbestädterinnen die erste Hürde nehmen, käme es möglicherweise in der Vorschluss-Runde zum Duell in Schwerin. Das Team von Trainer Felix Koslowski trifft im Viertelfinale ebenfalls auswärts auf den Sieger der Begegnung NaWaRo Straubing gegen die Ladies in Black Aachen.

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DSC-Coach Alexander Waibl nimmt die Aufgabe seiner Mannschaft im Viertelfinale ernst und meint mit Blick auf die beiden möglichen Gegner. „Sowohl in Suhl als auch in Wiesbaden ist immer eine super Stimmung. Daher wird keines von beiden Teams eine leichte Aufgabe für uns“, mahnt der 52-Jährige und ist etwas traurig, dass der DSC keines der möglichen Pokalspiele vor heimischer Kulisse bestreiten wird: „Die Losfee hat uns diesmal kein Heimrecht beschert, das ist schade. Auswärtsspiele sind natürlich immer etwas besonders. Wir konzentrieren uns daher erst einmal auf das Viertelfinale, alles andere wird sich zeigen.“ Die dritte Achtelfinal-Partie bestreiten Münster und Vilsbiburg, Erfurt hat ein Freilos und steht damit ebenfalls schon im Viertelfinale.