17. November 2020 / 09:26 Uhr

DVV-Pokal gegen Suhl: Dresdner Volleyballerinnen wollen ins Halbfinale

DVV-Pokal gegen Suhl: Dresdner Volleyballerinnen wollen ins Halbfinale

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC
DSC-Trainer Alexander Waibl hadert damit, dass die Zeit des Spielbeginns nicht ausgelost wurde. © Steffen Manig
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Am Mittwoch spielen die Volleyball-Damen des Dresdner SC im Pokal-Viertelfinale gegen den VfB Suhl. Bei einem Sieg müsste das Team von Trainer Alexander Waibl gleich am Folgetag das Halbfinale bestreiten.

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Dresden. Nach zweiwöchiger Spielpause folgt für die DSC-Volleyballerinnen eine Hammer-Woche. Am Mittwoch steigt in Schwerin das DVV-Pokal-Viertelfinale. Gegner der Elbestädterinnen ist der VfB Suhl. Sollte der Pokalverteidiger die Partie gewinnen, würde einen Tag später die Halbfinal-Partie gegen den Sieger aus dem anderen Viertelfinale zwischen den Ladies in Black Aachen und Gastgeber SSC Palmberg Schwerin auf dem Plan stehen. Abschließen werden die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl das Mammutprogramm am Sonnabend mit dem Bundesliga-Spiel bei den Ladies in Black Aachen. Wenn der DSC das Halbfinale erreicht, geht es am Freitag gleich von Schwerin weiter nach Aachen.

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Im Vorfeld hatte der wegen der Corona-Pandemie geänderte Pokal-Modus für viel Gesprächsstoff und Kritik gesorgt. Nachdem alle Vereine zugestimmt hatten, dass Viertel- und Halbfinale binnen zwei Tagen an zwei Orten in Turnierform ausgetragen werden, legte die Volleyball-Bundesliga und der DVV mit Schwerin und Stuttgart die beiden Austragungsorte fest.

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Das erzeugte vor allem bei Potsdam Frust, denn das Team muss nun nach Stuttgart reisen, obwohl es gegen die Schwaben in einem möglichen Halbfinale Heimrecht gehabt hätte. Dagegen protestierten die Potsdamer, müssen sich jetzt aber damit arrangieren. Eine Auslosung der Turnierorte wäre, so der SC Potsdam, die fairere Variante gewesen.

Kein Verständnis für das Prozedere

Die DSC-Damen haben mit dem Austragungsort Schwerin keine Probleme, da sie nach der ursprünglichen Auslosung ohnehin weder im Viertel- noch im Halbfinale Heimrecht hätten. Ganz zufrieden aber zeigt sich Trainer Alexander Waibl nicht. Und das hat seine Ursache in den Ansetzungen für die Viertelfinals. Die Liga legte fest, dass Ausrichter Schwerin gegen Aachen am Mittwoch um 16 Uhr antritt, der DSC trägt seine Partie gegen Suhl um 19.30 Uhr aus.

Das Halbfinale am Donnerstag findet um 16.30 Uhr statt. Damit hat der Sieger des ersten Spiels einen Vorteil hinsichtlich Regeneration und Vorbereitung für das Halbfinale. „Ich habe natürlich kein Verständnis für das Prozedere, hätte von der Liga erwartet, dass das ausgelost wird“, so der DSC-Coach, der aber gleich anfügt: „Wir haben das zur Kenntnis genommen und konzentrieren uns jetzt auf das Viertelfinale gegen Suhl.“

Er habe zwar alle Unterlagen für mögliche Halbfinal-Gegner in der Tasche, aber die Mannschaft richte den Fokus nun ausschließlich auf diese Begegnung. Und da erwartet Waibl eine schwere Aufgabe: „Wir müssen auf jeden Fall alles zeigen, was wir draufhaben. Klar, wir wollen ins Halbfinale einziehen“, so der 52-Jährige. Sein Team hat die Spielpause genutzt, um weiter an der Abstimmung zu feilen. Schon im Oktober konnte der DSC gegen die Thüringerinnen mit 3:1 gewinnen. Doch zuletzt verschaffte sich der VfB mit Siegen gegen Wiesbaden und Münster Selbstvertrauen und reist hochmotiviert nach Schwerin.