14. Februar 2020 / 17:51 Uhr

Dynamo Dresden bei St. Pauli: Atik, Löwe und Petrak in der Startelf

Dynamo Dresden bei St. Pauli: Atik, Löwe und Petrak in der Startelf

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Mit dieser Elf will Dynamo-Coach Markus Kauczinski gegen seinen Ex-Club punkten.
Mit dieser Elf will Dynamo-Coach Markus Kauczinski gegen seinen Ex-Club punkten. © dpa
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Baris Atik ersetzt im Auswärtsspiel bei St. Pauli den gesperrten Patrick Ebert. Für Hamalainen rückt Chris Löwe auf die Linksverteidigerposition.

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Hamburg. Seit 1. April 2019 ist Dynamo Dresden ohne Auswärtssieg. Ausgerechnet in Hamburg aber konnten die Schwarz-Gelben noch nie gewinnen. Gehen an diesem Freitagabend beide Negativserien der Mannen von der Oberelbe im Kellerduell mit dem FC St. Pauli vorbei?

Drei Punkte für die Sachsen wären enorm wichtig, um als Tabellenletzter den Anschluss an die anderen Abstiegskandidaten herzustellen. Für diese schwierige Aufgabe bei den heimstarken Kiezkickern verändert SGD-Trainer Markus Kauczinski, der das Team vom Millerntor bis April 2019 selbst gecoacht hatte, seine Startelf eine Woche nach der ärgerlichen 2:3-Heimniederlage gegen Darmstadt auf drei Positionen.

Den nach seiner zehnten Gelben Karte gesperrten Patrick Ebert ersetzt erwartungsgemäß Baris Atik. Der gegen die Südhessen recht schwache Linksverteidiger Hamalainen muss auf die Bank, für ihn erhält Routinier Chris Löwe eine neue Chance auf der Außenposition der Viererkette. Und für Dzenis Burnic rückt Ondrej Petrak auf die Doppelsechs, wo er gemeinsam mit Josef Husbauer den tschechischen Mittelfeldmotor der Sachsen bilden soll.

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Der Rest der SGD-Startelf ist wie gehabt – mit Mittelstürmer Patrick Schmidt und den beiden Flügelflitzern Marco Terrazzino und Sascha Horvath will Markus Kauczinski seinen Ex-Verein unter Druck setzen. Kapitän Florian Ballas führt das Team aufs Feld und ist einer der beiden Innenverteidiger neben Jannis Nikolaou, der gegen die Darmstädter auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte, aber das Vertrauen Kauczinskis genießt.

Genau wie Kevin Broll, der sich zuletzt grobe Fehlpass-Schnitzer geleistet hatte, aber gegen Veerman, Sobota und Co. seinen Laden hinten dicht halten soll. Knüpfe Dynamo an die Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Darmstadt an, sei im Millerntor-Stadion alles möglich, hatte Kauczinski prognostiziert – vielleicht ja sogar wirklich mal ein Auswärtssieg in Hamburg.

Dynamo: Broll – Wahlqvist, Ballas (C), Nikolaou, C. Löwe – Husbauer, Petrak – Horvath, Atik, Terrazzino – Schmidt

Dynamo-Bank: Wiegers, Burnic, Hartmann, Kreuzer, Jeremejeff, Klingenburg, Müller, Donyoh, Hamalainen