11. Februar 2019 / 08:33 Uhr

Dynamo Dresden beim großen HSV: Wer wird fit? Wer nicht?

Dynamo Dresden beim großen HSV: Wer wird fit? Wer nicht?

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dzenis Burnic kam in der zweiten Halbzeit zu seinem Dynamo-Debüt.
Zugang Dzenis Burnic könnte am Montagabend sein Dynamo-Debüt in der 2. Bundesliga gegen den Hamburgwer SV geben. © Jochen Leimert
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Die dynamischen Fußballer aus Dresden reisten mit einigen angeschlagenen Spielern nach Hamburg. Auch der Coach ist krank. In dieser Hinsicht geht es Gastgeber HSV viel besser.

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Dresden. Selten war das Rätselraten um eine Aufstellung von Dynamo Dresden so groß wie vor dem heutigen Zweitliga-Knaller beim Tabellenführer Hamburger SV (Anpfiff 20.30 Uhr). Immerhin hat das sein Gutes, denn auch HSV-Trainer Hannes Wolf tut sich schwer, das Rätsel mithilfe der Medien oder seiner sächsischen Informanten zu lösen: „Es ist gar nicht so einfach, weil Dresden über die Woche viele angeschlagene Spieler hatte. Da stand die halbe Mannschaft auf der Kippe.

Stimmt. Es ist sogar nicht einmal hundertprozentig sicher, ob Maik Walpurgis bei den Schwarz-Gelben auf der Bank sitzen kann, denn der Dynamo-Chefcoach plagt sich mit einer Bronchitis herum. Er fieberte und ließ sich daher am Sonnabend auf der Pressekonferenz sowie bei der Videoanalyse des Gegners und im anschließenden Training durch seinen Co-Trainer Ovid Hajou vertreten.

DURCHKLICKEN: Bilder vom Training am 9. Februar

Co-Trainer Ovid Hajou leitet das Training im Rudolf-Harbig-Stadion. Zur Galerie
Co-Trainer Ovid Hajou leitet das Training im Rudolf-Harbig-Stadion. ©
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Hajou, der 35-jährige Gelsenkirchener, der schon seit zehn Jahren mit Walpurgis zusammenarbeitet, hat es aber noch nie erlebt, dass sein Chef ein Spiel verpasste. Deshalb meinte der angehende Fußballlehrer: „Ich gehe davon aus, dass er am Montag wieder dabei ist. So ein schönes Spiel lässt er sich nicht entgehen.“ Man stehe aber sowieso in ständigem Austausch, so Hajou. Selbst wenn es bei Walpurgis nicht gehen sollte, werde man über moderne technische Hilfsmittel während der Partie miteinander verbunden sein, so der Co-Trainer.

Ralf Minge zu Dynamo Dresdens Lage

Walpurgis werde dann „praktisch per Home Office“ die Mannschaft coachen, flachste Sport-Geschäftsführer Ralf Minge. Der 58-Jährige wünscht sich aber natürlich den Cheftrainer an der Seitenlinie, denn die dritte Punktspielniederlage anno 2019 soll unbedingt vermieden werden. Minge gab zu: „Wir sind mit dem gegenwärtigen Stand nicht gerade glücklich, das ist überhaupt keine Frage. Auf der anderen Seite ist es so, dass wir in den letzten Jahren Situationen hatten, die ungleich schwieriger waren.“ Wenn die Einstellung der Spieler stimme („Die Basics müssen da sein!“), dann habe Dynamo mit der eigenen fußballerischen Qualität auch gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner eine Chance.

Dynamos Co-Trainer Hajou: „Wir wollen Dzenis jetzt natürlich schnellstmöglich integrieren!“

Torjäger Moussa Koné, der in den letzten Tagen Leistenprobleme hatte, trainierte am Sonnabend im Stadion glücklicherweise wieder voll mit und könnte so den Hamburgern durchaus Schwierigkeiten machen. Er ist für Hannes Wolf, der alle Mann an Deck hat, der gefährlichste aller Dresdner: „Sie haben jemanden mit Koné, der extrem gut im Weglaufen ist.“ Während Koné wohl fit wird, dürfte Kapitän Marco Hartmann (Oberschenkelprobleme) ausfallen. Er kam am Sonnabend nur in Zivil ins Stadion. Florian Ballas erlitt an diesem Tag indes eine Blessur am rechten Knöchel, Rico Benatelli konnte nur laufen, denn er war am Donnerstag umgeknickt und hatte Probleme mit dem Sprunggelenk.

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Aufgrund der vielen Fragezeichen könnte Neuzugang Dzenis Burnic schnell seine Chance erhalten. Hajou erklärte: „Dzenis hat sehr gute Ansätze gezeigt. Er ist jetzt frisch dazugestoßen, wir wollen ihn jetzt natürlich schnellstmöglich in der Mannschaft integrieren und schauen mal, wie es am Montag ausschaut.“ Dynamo habe „einen sehr guten Spieler dazugewonnen“.

Es pfeift Frank Willenborg aus Osnabrück.

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