25. Januar 2019 / 14:57 Uhr

Dynamo Dresden besiegt Dukla Prag mit 3:2

Dynamo Dresden besiegt Dukla Prag mit 3:2

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamos Brian Hamalainen (l.) gewinnt das Kopfballduell gegen David Doudera von Dukla Prag.
Dynamos Brian Hamalainen (l.) gewinnt das Kopfballduell gegen David Doudera von Dukla Prag. © Jochen Leimert
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Generalprobe vorm Punktspielstart glückt: Die Walpurgis-Truppe gewinnt im eigenen Stadion gegen dentschechischen Erstligisten knapp, aber nicht unverdient.

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Dresden. Der letzte Test vorm ersten Punktspiel anno 2019 am kommenden Mittwoch gegen Arminia Bielefeld (Anpfiff 20.30 Uhr) ist Dynamo Dresden gelungen: Die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis bezwang am Freitag im Rudolf-Harbig-Stadion den tschechischen Traditionsverein Dukla Prag mit 3:2 (1:2). Vor 420 Zuschauern schossen Lucas Röser, Moussa Koné und Baris Atik die Tore für die Hausherren, die ohne die verletzten oder noch in der Reha steckenden Patrick Ebert, Florian Ballas, Patrick Möschl und Linus Wahlqvist angetreten waren.

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DURCHKLICKEN: Das war die Partie zwischen Dynamo Dresden und Dukla Prag

Dresdens Torwart Tim Boss;
Testspiel SG Dynamo Dresden - FK Dukla Prag; Fußball; 2. Liga; Saison 2018/2019; Generalprobe nach der Wintervorbereitung; Rudolf-Harbig-Stadion; Dresden; 25. Januar 2019; Foto: Dennis Hetzschold Zur Galerie
Dresdens Torwart Tim Boss; Testspiel SG Dynamo Dresden - FK Dukla Prag; Fußball; 2. Liga; Saison 2018/2019; Generalprobe nach der Wintervorbereitung; Rudolf-Harbig-Stadion; Dresden; 25. Januar 2019; Foto: Dennis Hetzschold ©

Walpurgis begann die Partie gegen den Letzten der tschechischen Eliteliga wenig überraschend im zuletzt eingeübten 4-4-2-System, bot neben Koné den Ex-Großaspacher Röser als zweite Spitze auf. Auf den Flügeln kickten Erich Berko und Atik, in der Mitte Rico Benatelli und Jannis Nikolaou. In der Abwehr besetzten Kapitän Marco Hartmann und Sören Gonther das Zentrum, rechts lief Jannik Müller auf, links Brian Hamalainen. Im Tor stand wie in den ersten 18 Punktspielen der Saison Markus Schubert.

Dynamo geht früh in Führung

Walpurgis über den Sieg gegen Dukla

Der Start für die Schwarz-Gelben war einer nach Maß, denn Röser schloss nach Atiks Zuspiel aus 20 Metern ab und traf in den linken oberen Winkel – ein Traumtor in der 14. Minute! Doch lange hatten die Gastgeber daran keine Freude, denn zwölf Minuten später legte Schubert im Strafraum Branislav Milosevic. Schiedsrichter Alexander Sather pfiff Elfmeter: Jakub Podany trat an und traf auf dem frisch verlegten Rollrasen ins rechte Eck. Schubert hatte zwar die Ecke geahnt, kam aber nicht mehr an die Kugel. Fünf Minuten später musste der 20-Jährige erneut hinter sich greifen, denn Daniel Tetours ersten Versuch nach einem Konter hatte er zwar parieren können, den Nachschuss des Tschechen aber nicht. Somit führten die Gäste ab der 31. Minute mit 2:1.

Benatelli hätte vier Minuten später aus 14 Metern ausgleichen können, doch Duklas Keeper Filip Rada konnte den Ball noch zur Ecke klären (35.). Auf der Gegenseite konnte sich Schubert mit einer Faustabwehr gegen David Doudera auszeichnen, Sekunden später schoss Milosevic rechts am Dresdner Tor vorbei (39.).


Dynamo dreht die Partie

Nach dem Seitenwechsel lief Dynamo unverändert auf. Und schnell kam die Chance zum 2:2, doch Koné scheiterte aus zehn Metern aus der Drehung an Rada (47.). Das hätte ein Tor sein müssen. Doch es dauerte nicht lange, da klingelte es doch im Prager Kasten. Zunächst war Atik nach einem schnellen Konter noch an Rada gescheitert, dann wurde er im Nachsetzen vom eingewechselten Michal Bezpalec gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Koné hoch ins rechte Eck (54.). Als sich die Dresdner Wechselspieler schon für ihren Einsatz vorbereiteten, trat Atik einen Freistoß aus 20 Metern und überraschte Rada – das 3:2 für die SGD (62.)!

Walpurgis tauschte dann bis auf Atik, Müller und Nikolaou die komplette Mannschaft aus, so erhielten fast alle gesunden Spieler Spielpraxis. Müller wechselte in die Innenverteidigung, Marius Hauptmann übernahm auf der rechten Abwehrseite. Und mit den neuen Leuten kam noch einmal Schwung ins Spiel: Die Dresdner machten jetzt Druck, wollten das 4:2 erzwingen. Bei Atiks Freistoß in der 71. Minute war Rada aber auf dem Posten. Dann gingen auch Nikolaou, Müller und Atik vom Feld. Luca Shubitidze aus der U19 sowie Niklas Kreuzer und Justin Löwe kamen. Duljevic spielte wenig später einen Pass auf Heise, doch dessen Schuss wurde zur Beute Radas (81.). Osman Atilgan wurde noch im letzten Moment gestört (82.), Duljevics Schuss war zu harmlos (87.).

Die Gäste hatten in der Schlussphase auch noch Chancen, doch sie vergaben sie leichtfertig. Tim Boss im SGD-Tor konnte sich so noch auszeichnen.

Dynamo: Schubert (63. Boss) – Müller (80. Shubitidze), Hartmann (63. Hauptmann), Gonther (63. Dumic), Hamalainen (63. Heise) – Berko (63. Horvath), Benatelli (63. Aosman), Nikolaou (80. Löwe), Atik (80. Kreuzer) – Koné (63. Atilgan), Röser (63. Duljevic)