07. November 2019 / 08:47 Uhr

Dynamo Dresden braucht positive Wende

Dynamo Dresden braucht positive Wende

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
auf dem Sprung: Chris Löwe, SG Dynamo Dresden, Training, Fußball, Fussball, 2. Bundesliga, Saison 2019/2020, Trainingsplatz im Großen Garten Dresden, 05.11.2019, *** on the jump Chris Löwe, SG Dynamo Dresden, training, football, soccer, 2 Bundesliga, season 2019 2020, training ground in the Großer Garten Dresden, 05 11 2019,
Seit Dienstag bereitet sich Dynamo auf das Spiel am Freitag vor. Chris Löwe zeigte im Training seine Sprungkraft, beobachtet von René Klingenburg, Justin Löwe, Matthäus Taferner, Patrick Ebert und Luka Stor (v. l.). Doch wird die SGD morgen die Hürde SV Wehen überspringen? © Imago
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Dynamo Dresdens bisherige Saisonbilanz ist ernüchternd. Das Zweitliga-Kellerduell gegen Wiesbaden dürfte wegweisend sein.

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Dresden. Nun sind 12 von 34 Spieltagen in der 2. Fußball-Bundesliga absolviert. Die Zwischenbilanz der SG Dynamo Dresden nach einem Drittel der Saison sieht dabei düster aus. Insgesamt sieben Niederlagen stehen bereits zu Buche, zuletzt fünf in Serie. Die Schwarz-Gelben sind mit zwei Punkten und 15 Gegentoren in sechs Partien die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga. Mit bisher sieben von 18 möglichen Zählern fällt auch die Heimbilanz negativ aus. Seit der 1:3-Niederlage am Wochenende beim VfB Stuttgart ist die SGD Tabellenletzter.

Schlechte Ausbeute

Noch nie in ihren acht zurückliegenden Zweitliga-Spielzeiten stand die Elf aus dem Rudolf-Harbig-Stadion zu diesem Saisonzeitpunkt schlechter da. Selbst in den beiden Abstiegssaisons 2005/06 (elf Punkte) und 2013/14 (zwölf) war die Ausbeute besser. Diesmal sind es neun Zähler – genau wie 2012/13. Damals waren die Dynamos allerdings 15. und sie schafften den Klassenerhalt schließlich noch per Relegation.

Vor zwei Jahren waren sie unter Trainer Uwe Neuhaus mit 14 Punkten immerhin Zwölfter und sie entgingen letztlich mit zwei Punkten Vorsprung dem direkten Abstieg. In der vergangenen Saison war der nun anstehende 13. Spieltag übrigens ein Knackpunkt. Damals gab es die historisch hohe 1:8-Pleite in Köln. Mit Trainer Maik Walpurgis hatte Dynamo in neun Partien zuvor 15 Punkte geholt (Tabellensiebenter, vier Punkte hinter den direkten Aufstiegsplätzen), in den zehn Spielen danach gab es nur deren acht und da war für Walpurgis Schluss.

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Positive Wende?

Diesmal wollen – ja: müssen – die Dresdner am 13. Spieltag die positive Wende einleiten, wenn beim Kellerduell am Freitag (18.30 Uhr) der SV Wehen zu Gast ist, der mit einem Punkt Vorsprung auf Rang 17 steht. Das rettende Ufer, Platz 15, ist schon jetzt vier Zähler entfernt. „Für uns kann es nur darum gehen, gegen Wiesbaden zu gewinnen. Wir müssen uns aber von der Tabelle lösen. Es bringt nichts, darauf zu schauen, weil ein Sieg nicht reicht, um dort unten wegzukommen. Wir müssen als Mannschaft zusammenstehen. Ich habe den Eindruck, dass die Jungs wollen“, macht Mannschaftskapitän Marco Hartmann klar.

Am Mittwoch wurden im Großen Garten Passformen, Standards und Zweikämpfe trainiert, fünf Spieler fehlten...

Gepostet von SG Dynamo Dresden am Mittwoch, 6. November 2019

Nutzt Dynamo die Defensivschwäche des Gegners?

„Die Situation hatte ich so noch nicht, das ist nicht so leicht. Wenn man den Jungs in die Augen sieht, merkt man, dass es sehr an ihnen nagt. Trotzdem ziehen alle an einem Strang, wenn es auf den Trainingsplatz geht“, weiß der 31-Jährige. Bei der gestrigen Einheit standen Passformen, spieltaktische Trainingsformen, Standards und Zweikämpfe im Mittelpunkt. Zudem wurde als Turnier auf engem Raum Fünf gegen Fünf gespielt. Jedoch musste Chefcoach Cristian Fiel im Mannschaftstraining auf fünf Profis verzichten: Sascha Horvath (Zeigefinger-OP), Linus Wahlqvist (Schulterprellung), Tim Boss (Reha nach Innenbanddehnung/Faserriss), Patrick Möschl (Sprunggelenksprobleme) und Kevin Ehlers (Angina) fehlten.

Mit dabei war aber das Sturmduo aus Moussa Koné und Alexander Jeremejeff. Mit seinem 22. Tor im 53, Spiel hat Koné jetzt Mickael Poté als SGD-Rekordtorschütze in Liga zwei überholt. Mit Hertha BSC im DFB-Pokal sowie dem VfB Stuttgart hatte das Duo zuletzt starke Gegner und dennoch viele Torchancen. Mit dem SV Wehen kommt nun eine defensivschwächere Elf an die Elbe. Hartmann redet Klartext: „Man muss am Freitag alles raushauen gegen einen Gegner, der schlagbar ist.“

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