22. März 2019 / 12:24 Uhr

Dynamo Dresden: Cristian Fiel mit dem Camp hochzufrieden

Dynamo Dresden: Cristian Fiel mit dem Camp hochzufrieden

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Cristian Fiel erklärt gestenreich, wie er sich die nächste Spielform vorstellt.
Cristian Fiel erklärt gestenreich, wie er sich die nächste Spielform vorstellt. © Jochen Leimert
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Trainer der Schwarz-Gelben stellt seiner Mannschaft ein sehr positives Zeugnis der dreieinhalb Tage von Bad Gögging aus. Das Team darf sich nach der Rückkehr nach Dresden bis Montag ausruhen.

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Bad Gögging. Nach einer letzten Einheit in Bad Gögging reiste Dynamo Dresden am Freitagmittag aus dem Kurztrainingslager in der Oberpfalz zurück in heimische Gefilde. Vor der Rückkehr nach Dresden zog Cheftrainer Cristian Fiel ein sehr positives Fazit, „weil wir an sehr vielen Sachen arbeiten konnten, die wir in diesen dreieinhalb Tagen unbedingt machen wollten“. In seinen Augen hätten die Profis und die fünf mitgereisten U19-Talente „super mitgezogen“. Die Mannschaft sei beim 1:2 im Testspiel in Augsburg trotz der hohen Trainingsbelastung zuvor „noch mal 45 Minuten marschiert“. Seine Spieler hätten vieles vom dem umgesetzt, „was ich als Trainer sehen will – deshalb fahre ich zufrieden nach Hause“.

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Die WWK-Arena bietet 30 660 Personen Platz. Sie wurde von der HBM Stadien-Sportstätten GmbH errichtet und von den Augsburger Architekten Bernhard & Kögel entworfen. Zur Galerie
Die WWK-Arena bietet 30 660 Personen Platz. Sie wurde von der HBM Stadien-Sportstätten GmbH errichtet und von den Augsburger Architekten Bernhard & Kögel entworfen. © Jochen Leimert
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Lob für die Trainierenden

Der 39-Jährige war mit dem Test beim FC Augsburg absolut einverstanden, „weil er gegen eine gute Mannschaft war und wir unter Druck Sachen ausprobieren konnten, die uns in den Spielen, die jetzt kommen, helfen“. Sein in Augsburg von der Mannschaft bei Ballbesitz praktiziertes 3-5-2-System, das sich bei Ballverlust in ein 4-4-2 verwandelte, passe zur Mannschaft, glaubt Fiel. „Mit Ball haben wir gut die Räume gefunden – gegen einen wirklich guten Gegner“, so der Spanier. Die Spielverlagerungen hätten funktioniert, „und ich finde nicht, dass sich Augsburg unfassbar viele Chancen erspielt hat“. Seine Spieler hätten die Abwehr bei Gegenangriffen gut geschlossen, seien sehr viel gelaufen: „Das haben sie für mich gut gemacht – trotzdem bedeutet das nicht, dass wir in jedem Spiel in diesem System spielen müssen.“

Mehr zum Trainingslager

Den Trainingseifer seiner Jungs lobte Fiel außerordentlich: „Was mich wirklich glücklich macht, ist, wenn ich sehe, dass bei Einheiten, die schon mal wehtun können, alle wollen und versuchen, ihr Maximum zu geben.“ Er hoffe, dass die Spieler irgendwann – ob nächste Woche oder in zwei Monaten – begreifen, warum diese Übungen notwendig sind. Er habe Trainer gehabt, die die Mannschaft eine Stunde in den Wald geschickt hätten, doch er versuche immer Fußballspezifisches mit einzubauen. Er sei dankbar für jede Trainingseinheit, die er eng mit seinen Spielern absolvieren kann, um sie besser zu machen, das Maximum aus ihnen herauszukitzeln. Jetzt aber bekomme die Truppe bis Montag frei. Dann beginnt um 10 Uhr die heiße Phase der Vorbereitung auf das Derby in Aue (1. April), obwohl noch nicht alle Nationalspieler zum Wochenanfang wieder da sind.

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Chefcoach Cristian Fiel erklärt, was er sehen will. Zur Galerie
Chefcoach Cristian Fiel erklärt, was er sehen will. ©

Dass Dynamos Auswahlspieler die Reise an die Donau verpassten, akzeptiert Fiel klaglos: „Wenn ich Nationalspieler gewesen wäre: Ich wäre immer zur Nationalmannschaft gefahren! Das muss was Außergewöhnliches sein – leider hat es bei mir nicht gereicht. Ich wäre gern mal zur Nationalmannschaft gefahren, aber dafür war ich einfach nicht gut genug. Deshalb: Die Jungs müssen da hinfahren!“ Natürlich hätte er in Bad Gögging auch gern ihnen gearbeitet, aber das sei nicht machbar gewesen. So spielte eben der Coach auch mal beim Vier gegen Zwei mit: „Ich wollte den Jungs mal zeigen, dass der Trainer auch mal reingehen kann“, schmunzelte ,Fielo'.

Nicht zu viele Vorschriften

Der frischgebackene Fußballlehrer ist froh, dass er die Spieler in Bad Gögging näher kennenlernen konnte: „Es ist eine spezielle Situation, wenn du den ganzen Tag zusammen bist. Wenn du im müdem Zustand eine Spielform machst und merkst: Es läuft nicht so. Dann siehst du Reaktionen von Spielern, die du nicht so oft bekommst. Deshalb war das wichtig für mich zu sehen, wer in welcher Situation wie reagiert.“ Den Profis will er keine allzu strengen Vorschriften bezüglich der Ernährung machen und sie auch nicht am Buffet überwachen: „Für mich ist wichtig, was hier auf dem Platz passiert. Wenn einer meint, er muss sich morgens beim Frühstück drei Kilo Speck reinballern, dann ist das mit der Zeit nicht gut. Wenn einer meint, das machen zu müssen und er bringt aber Leistung, ist das für mich kein Problem. Ich bin ihr Trainer, nicht ihr Vater.“

Stimmen zum Testspiel von Dynamo Dresden gegen Augsburg

Er habe nach wie vor „unfassbar viel Spaß“ an seinem neuen Job als Cheftrainer, bekräftigte Fiel, „trotzdem hätte ich gern schon mal ein Spiel gewonnen“. Von den letzten neun Punktspielen möchte der ehemalige Dynamo-Kapitän so viele wie möglich mit einem Dreier abschließen, um den Klassenerhalt früh abzusichern: „Alle neun Spiele sind Schlüsselpartien.“ In Aue ist er aber doppelt motiviert, denn als Dynamo-Spieler konnte er nur eines von sechs Derbys gegen die „Veilchen“ gewinnen, drei gingen sogar verloren: „Das ist keine gute Bilanz. Da würde ich mich freuen, wenn wir sie verbessern können.“

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