06. Februar 2020 / 12:27 Uhr

Konkurrenzkampf bei Dynamo Dresden vor Spiel gegen Darmstadt

Konkurrenzkampf bei Dynamo Dresden vor Spiel gegen Darmstadt

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Jannis Nikolaou hofft, dass die Dynamo-Abwehr auch gegen die Darmstädter Offensive gut bestehen kann.
Jannis Nikolaou hofft, dass die Dynamo-Abwehr auch gegen die Darmstädter Offensive gut bestehen kann. © Jochen Leimert
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Dynamo Dresden muss im Spiel gegen Darmstadt nur auf Kevin Ehlers definitiv verzichten. Burnic gekehrt nach verbüßter Gelbsperre ins Team zurück.

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Dresden. Die sechs Neuzugänge in der Winterpause haben bei Dynamo Dresden den Kader nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ spürbar aufgestockt. Nach den guten Leistungen in den ersten beiden Spielen zu Beginn der Restrückrunde haben die Neuen den Konkurrenzkampf weiter angeheizt und Trainer Markus Kauczinski eine Vielzahl neuer Optionen verschafft. So bekannte der Coach vor dem Heimspiel gegen Darmstadt 98 (Freitag, 18.30 Uhr), dass er vor schwierigen Entscheidungen stehe. Besonders im Mittelfeld: “Über die endgültige Besetzung dort bin ich mir noch nicht im Klaren”, sagte der 49-Jährige einen Tag vor der Partie gegen die “Lilien”.

Nachdem Dzenis Burnic (Gelbsperre abgesessen) wieder zur Verfügung steht und der zuletzt von einem Infekt geschwächte Josef Husbauer frische Kräfte getankt hat, könnte es Veränderungen auf der Doppelsechs geben, wo Husbauer beim 0:0 in Heidenheim nur in der Schlussphase ein paar Minuten zum Einsatz kam, aber fast noch den Siegtreffer erzielte. Sein Landsmann Ondrej Petrak und René Klingenburg hätten im defensiven Mittelfeld aber auch ein gutes Spiel gemacht, gab Kauczinski zu bedenken. Er gab gleichwohl zu, dass beim zuvor lange ohne Spielpraxis gebliebenen Petrak die Kraft für 90 Minuten wohl noch nicht reicht. Kauczinski freut sich aber, dass er nun mehr wählen kann: “Das ist schwierig, aber gleichzeitig auch schön.” Man habe den Weg mit einem großen Kader - aktuell 30 Mann stark - bewusst gewählt und werde ihn jetzt auch gehen, so der Gelsenkirchener, der mit seiner Mannschaft den zweiten Heimsieg unter seiner Ägide anstrebt.

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SV Darmstadt 98 - SG Dynamo Dresden (0:0) ©

Der zuletzt zweimal als Innenverteidiger eingesetzte Jannis Nikolaou ist erleichtert, dass er sich im Abwehrzentrum einen festen Platz erobert hat: “Ich bin einfach froh, wenn ich spiele.” Dass die Konkurrenz dort nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kevin Ehlers - er ist derzeit der einzige Spieler, der im Kader fehlt - nicht ganz so groß ist wie vor der Abwehr, sieht der gebürtige Bonner Nikolaou nicht so: “Wir sind auf jeder Position gut besetzt.” Es gebe für den Trainer noch andere Optionen - auch im Abwehrzentrum. Jeder Spieler werde gebraucht, auch wenn er mal auf der Tribüne sitzt. Dass er selbst das Vertrauen erhält, macht den Ex-Würzburger glücklich. Auch seine Wahl in den Mannschaftsrat habe dazu beigetragen, gibt der Deutsch-Grieche zu.

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Gegen Darmstadt hofft er, dass Dynamo wieder ohne Gegentor auskommt und den neunfachen Torschützen der “Lilien”, Serdar Dursun, im Zaum halten kann. Übergroßen Respekt vor dem 1,90 Meter großen Mittelstürmer der Hessen hat Nikolaou nicht, denn “ich habe schon mal gegen Dursun gespielt”. Zudem seien Philipp Hofmann (KSC) oder Tim Kleindienst (Heidenheim), gegen die die Sportgemeinschaft zuletzt spielen musste, ähnliche Typen wie Dursun. Natürlich habe der Goalgetter der 98er seine Qualitäten, “aber wir bereiten uns darauf vor”.

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