16. März 2021 / 14:54 Uhr

Dynamo Dresden erwartet im dritten Anlauf einen robusten SV Wehen Wiesbaden

Dynamo Dresden erwartet im dritten Anlauf einen robusten SV Wehen Wiesbaden

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Markus Kauczinski hofft auf einen Sieg des Tabellenführers gegen den SV Wehen Wiesbaden.
Markus Kauczinski hofft auf einen Sieg des Tabellenführers gegen den SV Wehen Wiesbaden. © Jochen Leimert
Anzeige

Die Sportgemeinschaft trifft am Mittwochabend auf den Tabellensechsten. Für den SV Wehen Wiesbaden geht es im Nachholspiel bei Dynamo Dresden schon fast um die letzte Chance im Aufstiegsrennen.

Anzeige

Dresden. Der SV Wehen Wiesbaden ist die einzige Mannschaft, gegen die Dynamo Dresden in dieser Saison noch nicht gespielt hat, denn die Hinrunden-Partie fiel zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt vor Weihnachten aus, der erste Nachholtermin platzte ebenfalls. Doch obwohl Trainer Markus Kauczinski die Schwarz-Gelben schon zum dritten Mal auf die Hessen vorbereiten musste, sah er darin kein großes Problem: “Wir haben noch mal ein Update bekommen. Wir sind im Fluss, was die Abläufe angeht.” Er erwartet in jedem Fall eine hart umkämpfte Partie, denn die Gäste hätten auch etwas zu verlieren.

Anzeige

"Wir haben Dinge besser zu machen"

“Wehen Wiesbaden ist einer der Verfolger. Eine Mannschaft, die wie Saarbrücken darauf wartet, dass oben noch jemand strauchelt”, sagte Kauczinski auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den Mitabsteiger aus der 2. Bundesliga. Der Tabellenführer müsse sich gegen den Tabellensechsten auf eine Mannschaft einstellen, “die sehr robust, sehr zielstrebig, immer kompakt ist”. Es werde ein sehr physisches Spiel, denn Wehen Wiesbaden “verfügt über sehr viel Körper, sehr viel Tempo”, so der 51 Jahre alte Dresdner Coach.

Was Dynamo Dresden gegen Wehen Wiesbaden erwartet

Nicht zum ersten Mal nach dem 1:1 gegen Saarbrücken forderte der Gelsenkirchener gegen die Hessen mehr Druck im Angriff: “Wir haben Dinge besser zu machen, was das Spiel nach vorn angeht.” Man müsse “körperlicher” agieren, da die Truppe von Trainer Rüdiger Rehm da mehr zu bieten habe als Saarbrücken. Trotz einiger Ausfälle - Dennis Kempe und Moritz Kuhn fehlen nach ihren Platzverweisen gegen Ingolstadt gesperrt - müsse man bei den Gästen mit einer ausgeglichenen Startelf rechnen. “Es ist eine gute Breite im Kader”, schätzt Kauczinski das Personal beim Gegner als überdurchschnittlich ein.

Weiter Vorsicht bei Yannick Stark

Er traut den Hessen auch zu, mit einer Serie noch mal an den Relegationsplatz heranzukommen, wenn sie in Dresden gewinnen. Das müsse bei dem Kader auch der Anspruch der Rehm-Elf sein: “Wenn man Vierter, Fünfter oder Sechster ist, will man auch noch Dritter werden”, fügte Kauczinski hinzu. Er selbst kann am Mittwoch ab 19 Uhr die gleichen Spieler wie zuletzt einsetzen, keiner habe Nachwirkungen vom Spiel gegen die Saarländer zu beklagen.

Dass er im defensiven Mittelfeld wechselt und Yannick Stark eine Chance gibt, ist eher nicht zu erwarten. Zum einen haben Paul Will und Julius Kade ihre Sache ganz ordentlich gemacht, zum anderen könne Stark nach seiner Schulterverletzung noch etwas Vorsicht und Schonung nicht schaden: “Man muss immer sehen, wo ein Spieler steht. Es ist nicht so, dass das an seiner Schulter nur eine Lappalie war”, erklärte der Trainer. Noch etwas Zeit zum Heilen könne nicht von Nachteil sein, aber im Notfall könne der Vizekapitän auch wieder spielen. Bei Marco Hartmann ist das anders, der Routinier fällt erneut verletzt aus. Auch Chris Löwe (Trainingsrückstand), Robin Becker und Patrick Weihrauch (beide Reha) sind nicht einsatzfähig.