05. Dezember 2019 / 12:30 Uhr

Dynamo Dresden fährt erneut eine Doppelschicht

Dynamo Dresden fährt erneut eine Doppelschicht

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Interimscoach Heiko Scholz hat die Mannschaft fest im Blick.
Interimscoach Heiko Scholz hat seine Spieler fest im Blick. © Jochen Leimert
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Interimstrainer Heiko Scholz lässt die Spieler im Großen Garten schwitzen, während hinter den Kulissen die Trainersuche läuft.

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Dresden. Der Sonntag mit dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen (Anstoß 13.30 Uhr) rückt näher, doch noch ist beim Zweitliga-Schlusslicht Dynamo Dresden kein neuer Cheftrainer im Amt. Interimstrainer Heiko Scholz leitete auch am Donnerstagmorgen das Training im Großen Garten, bat die Profis bei Temperaturen um den Gefrierpunkt um 9.30 Uhr auf den noch leicht vereisten Rasen. Ehe die Sonne die Grasnarbe langsam auftaute, knirschte es noch unter den Fußballschuhen, in denen sich die Schwarz-Gelben mit Fitnesstrainer Matthias Grahé erwärmten.

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Heiko Scholz zeigt einen Laufweg an. Zur Galerie
Heiko Scholz zeigt einen Laufweg an. ©

Dann übernahmen Scholz und sein Assistent, U19-Coach Willi Weiße, das Training. Das Duo ließ vor allem Passübungen und Balleroberung üben. Knapp 90 Minuten lang dauerte die erste Einheit des Tages, die Chefscout Kristian Walter aus der Distanz genau verfolgte. Patrick Ebert und Patrick Möschl konnten nur die Erwärmung mit der Mannschaft absolvieren. Die beiden Mittelfeldspieler sind nach Verletzungspause noch nicht wieder voll belastbar und arbeiteten abseits der Mannschaft mit Grahé. Nicht zu sehen war Kapitän Marco Hartmann, der nach einer Knieprellung offenbar noch Probleme hat.

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Heißer Kandidat: Heiko Herrlich

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Während Scholz für 14.30 Uhr die nächste Einheit angesetzt hat, sucht die sportliche Leitung um Geschäftsführer Ralf Minge weiter mit Bedacht nach einem neuen Cheftrainer. Ein heißer Kandidat, der in der Gerüchteküche hoch gehandelt wird, ist Heiko Herrlich. Der Ex-Nationalspieler, zuletzt Trainer bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga, hat dort früher noch mit Scholz zusammengespielt. Mit Minge ist der 48-Jährige aus gemeinsamen Zeiten auch gut bekannt. Dass Herrlich als Trainer erfolgreich sein kann, bewies der Mannheimer (5 A-Länderspiele) mit dem SSV Jahn Regensburg, den er einst von der 4. Liga bis in die 2. Liga führte, ehe 2017 das Angebot aus Leverkusen kam, wo er bis Dezember 2018 beschäftigt war.