25. Mai 2022 / 15:23 Uhr

Vorfälle bei Relegationsspiel: DFB leitet Verfahren gegen Dynamo Dresden und 1. FC Kaiserslautern ein

Vorfälle bei Relegationsspiel: DFB leitet Verfahren gegen Dynamo Dresden und 1. FC Kaiserslautern ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei Relegationsspiel zwischen Dresden und Kaiserslautern wurde in beiden Fan-Blöcken mit Pyrotechnik gezündelt.
Bei Relegationsspiel zwischen Dresden und Kaiserslautern wurde in beiden Fan-Blöcken mit Pyrotechnik gezündelt. © IMAGO/Picture Point LE
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Nach den Vorkommnissen unter anderem mit Pyrotechnik beim Relegationsspiel von Dynamo Dresden gegen den 1. FC Kaiserslautern hat der DFB-Kontrollausschuss ein Verfahren gegen beide Vereine eingeleitet. 

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes leitet nach den Vorkommnissen beim Relegationsspiel zwischen Dynamo Dresden gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:2) ein Verfahren gegen beide Vereine ein. Dies teilte der DFB am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

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Nach dem zweiten FCK-Treffer in der Nachspielzeit war die Partie für mehrere Minuten unterbrochen, weil aus dem Dresdner Fanblock Leuchtraketen und Böller auf den Rasen geworfen wurden. Außerdem wurden auf den Rängen Dynamo-Vereinsfahnen verbrannt. Der 1. FC Kaiserslautern hatte mit dem Sieg den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft.

Die Polizei registrierte rund um die Partie zahlreiche Straftaten. Sie ermittelt wegen des Verdachts des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung. Ermittelt wird nach Polizeiangaben auch gegen eine Gruppe von etwa 30 unbekannten Heimfans. Sie sollen sich widerrechtlich Zugang zum Stadiongebäude verschafft und dabei zwei Ordner verletzt haben. Der Verdacht des Landfriedensbruchs steht im Raum. Nach Steinwürfen auf einen Bus wurden zudem Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet.