30. September 2020 / 15:08 Uhr

Dynamo Dresden fehlen in München fünf Mann

Dynamo Dresden fehlen in München fünf Mann

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Trainer Markus Kauczinski kann auch bei der U23 des großen FC Bayern nicht aus dem Vollen schöpfen.
Trainer Markus Kauczinski kann auch bei der U23 des großen FC Bayern nicht aus dem Vollen schöpfen. © Jochen Leimert
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Die SG Dynamo Dresden geht das zweite Auswärtsspiel ohne Justin Löwe, Robin Becker, Luka Stor, Pascal Sohm und Marco Hartmann an. Paul Will kehrt dafür auf die Sechserposition zurück.

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Dresden. Die Ausfallliste bei Fußball-Drittligist Dynamo Dresden ist vor dem kommenden Punktspiel beim FC Bayern München II (Freitag, 19 Uhr) wieder länger geworden. So kann Trainer Markus Kauczinski im Grünwalder Stadion gleich auf fünf Spieler nicht zurückgreifen. Wenn die Mannschaft am Donnerstagmittag mit dem Bus in die bayerische Landeshauptstadt startet, werden neben Justin Löwe (Reha nach Schulter-OP), Luka Stor (Bänderriss im rechten Sprunggelenk) und Robin Becker (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) auch Pascal Sohm (Sprunggelenksprobleme) und Marco Hartmann (muskuläre Beschwerden) definitiv nicht dabei sein.

Im Gegensatz zum ersten Heimspiel gegen Waldhof Mannheim (1:1) ist Paul Will aber wieder spielberechtigt. Der defensive Mittelfeldspieler, der beim 1:0 in Kaiserslautern die Gelb-Rote Karte gesehen hatte und gegen die Kurpfälzer aus Mannheim gesperrt war, kann damit gegen seinen Ex-Verein wieder mitmischen. Will war erst im Sommer als 13. und bislang letzter Neuzugang von den “kleinen” Bayern nach Dresden gewechselt. Im Vorjahr war er unter Trainer Sebastian Hoeneß mit der Bayern-Reserve noch Drittliga-Meister geworden.

Dynamo-Coach Kauczinski über das Personal vorm Spiel in München

Dass er wieder dabei ist, freut Kauczinski sehr. Wills Aggressivität im Zweikampf hatte er im Spiel gegen die Waldhof-Buben schon ein wenig vermisst. Er werde ihn nicht groß warnen, nach dem durch ein Handspiel ausgelösten Platzverweis auf dem “Betze” gegen seine alten Kameraden übervorsichtig zu Werke zu gehen: “Wir sind ja froh, dass er jemand ist, der auch mal zulangen kann.”

Da Robin Becker weiter fehlt, kann sich Max Kulke als Rechtsverteidiger ein zweites Mal in der Startelf beweisen. “Er hat sich reingesteigert, hat das ordentlich gemacht, wie die ganze Mannschaft Höhen und Tiefen gehabt. Fürs erste Spiel war ich zufrieden”, so Kauczinski nach der Partie gegen die Waldhöfer. Kulke habe sich der Verantwortung in der Viererkette gestellt, “ist im Laufe des Spiels immer besser geworden”. Diese Einsätze würden den 19-Jährigen aus dem Dynamo-Nachwuchs weiter voranbringen, glaubt der Trainer.