15. Januar 2019 / 17:06 Uhr

Dynamo Dresden feiert beim 2:1-Erfolg gegen den FC Zürich ersten Sieg im Trainingscamp

Dynamo Dresden feiert beim 2:1-Erfolg gegen den FC Zürich ersten Sieg im Trainingscamp

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Moussa Koné entwischt einem seiner ehemaligen Teamgefährten aus Zürich.
Moussa Koné entwischt einem seiner ehemaligen Teamgefährten aus Zürich. © Jochen Leimert
Anzeige

Moussa Koné trifft gegen seinen früheren Club aus der Schweiz und holt den Elfmeter vorm 2:1 heraus. Philip Heise verwandelt Foulstrafstoß zum Sieg.

Anzeige
Anzeige

Belek. Nach der vermeidbaren 0:1-Niederlage im ersten Test gegen Dinamo Zagreb hat Dynamo Dresden am Dienstagnachmittag in der zweiten Partie des Blockspieltages noch einen Sieg gefeiert. Gegen den Schweizer Traditionsverein FC Zürich gewannen die Kicker von Trainer Maik Walpurgis in Belek mit 2:1 (0:1). Torjäger Moussa Koné und Linksverteidiger Philip Heise per Foulelfmeter sorgten nach einem 0:1-Pausenrückstand noch für die Wende. Pech hatte Osman Atilgan, der in der zweiten Halbzeit mit einer lädierten Hand vom Platz musste. Für ihn kam der gerade erst wiedergenesene Vasil Kusej in die Partie.

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom Test gegen den FC Zürich

Moussa Koné im Angriff. Zur Galerie
Moussa Koné im Angriff. ©
Anzeige

Trainer Walpurgis fand die Vorstellung seiner beiden Mannschaften an diesem von Wetterkapriolen geprägten Mittwoch ordentlich: “Ich denke, wir können im Großen und Ganzen zufrieden sein. Wir haben schwierige äußere Bedingungen heute gehabt, aber ich bin vom rein Taktischen fast mit dem ersten Spiel noch ein bisschen mehr zufrieden als mit dem zweiten Spiel. Im zweiten Spiel war die erste Halbzeit einfach nicht so gut, wir haben es aber in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht und uns so auch den Sieg verdient.”

Moussa Koné über seinen Ex-Verein FC Zürich

Das Spiel gegen die Schweizer fand nur wenige Meter von dem Platz entfernt statt, an dem Dynamo am Mittag gegen die Kroaten gespielt hatte. Anfangs war es noch trocken, doch dann setzte wieder starker Regen ein. Starker Wind kam auf, und die Partie begann auch denkbar schlecht für die wie am Mittag gegen Zagreb im 4-4-2 aufgelaufenen Dresdner: Jannis Nikolaou leistete sich einen krassen Fehlpass auf Stephen Odey, der das Geschenk dankend annahm und in der 7. Minute zum 1:0 für Zürich einschob. Dynamo hatte zwar halbe Chancen durch Justin Löwe und Osman Atilgan, aber doch meist mehr mit Abwehrarbeit gegen die körperlich überlegenen Schweizer zu tun, die den Ball gut behaupteten, aber im Angriff die letzte Konsequenz vermissen ließen. Vor der Halbzeitpause, als es mächtig goss, musste Torwart Tim Boss gegen Salim Khelifi einen höheren Rückstand verhindern (44.).

Mehr zur SG Dynamo Dresden

Nach dem Seitenwechsel - das Wetter hatte sich spürbar gebessert - wurden die Schwarz-Gelben stärker. Moussa Koné glich aus Nahdistanz zum 1:1 aus (51.). Ausgerechnet Koné, der im Januar 2018 vom FC Zürich nach Dresden gekommen war. Dann hätte Dynamo schon einen Elfmeter erhalten können, als Atilgan im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der 20-Jährige verletzte sich dabei schmerzhaft an der rechten Hand und konnte nicht weitermachen. Er musste mit starken Schmerzen in eine Klinik gebracht werden, wo zum Glück nur eine heftige Prellung des Handgelenks festgestellt wurde. Ab der 64. Minute ersetzte ihnKusej. Der Tscheche hatte auch gleich eine Chance, doch sein Schuss wurde gehalten (73.). Fünf Minuten darauf fiel Koné im Strafraum, Adrian Winter hatte hingelangt. Philip Heise verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 2:1 (78.).

Dynamo Dresden: Coach Walpurgis über die ersten Tests

Koné hatte ihm den Ball freundlicherweise überlassen: “Philip Heise hat mich gefragt, ob er schießen kann und ich habe ihm gesagt, dass das kein Problem ist. Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft funktioniert und wenn einer sich gut fühlt und überzeugt ist, dass er ihn reinmacht, dann kann er auch gerne den Elfmeter schießen. Normalerweise bin ich der Schütze, aber wenn jemand anderes auch gerne schießen möchte und sich gut fühlt, dann überlasse ich ihm auch gerne den Ball.” Der Senegalese, der von den Zürchern herzlich begrüßt worden war und auch nach dem Spiel noch mit den alten Kollegen lachte, hätte kurz vor dem Ende noch erhöhen können, doch der Zürcher Keeper parierte (80.). Ein Tor von Sascha Horvath zählte wegen Abseits nicht (89.). So blieb es beim 2:1-Erfolg für die Sachsen.

 Dynamo gegen den FC Zürich: Boss - Wahlqvist, Hartmann, Gonther, Heise - Horvath, Löwe, Nikolaou, Hauptmann - Atilgan (64. Kusej), Koné

Hier #GABFAF-Supporter werden

Der Amateurfußball braucht dringend Hilfe! #GABFAF setzt sich bei Verbänden, Politikern und Sponsoren für die Amateurklubs ein. Für vernünftige Duschen, Umkleiden, Plätze, Flutlicht. Für mehr Respekt. Trage Dich hier kostenlos ein, wenn Du dieses Anliegen unterstützt. Du bekommst unseren exklusiven Newsletter und hast jeden Monat die Chance auf 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN