06. Mai 2021 / 21:09 Uhr

Dynamo Dresden freut sich über die Rückkehr eines Quartetts

Dynamo Dresden freut sich über die Rückkehr eines Quartetts

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Die SGD-Profis verstärken wieder das Schmidt-Team.
Die SGD-Profis verstärken wieder das Schmidt-Team. © Steffen Kuttner/SGD
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Vier Profis der SG Dynamo Dresden zurück: Die schwarz-gelben Kicker Patrick Weihrauch, Jonathan Meier, Ransford-Yeboah Königsdörffer und Pascal Sohm können wieder im Kreis ihrer Mannschaft trainieren.

Dresden​. Die erneute Knieverletzung von Kapitän Sebastian Mai war eine Hiobsbotschaft, kann der Innenverteidiger und Wortführer auf dem Platz doch in der Endphase des Aufstiegsrennens nicht mehr von Dynamo Dresden eingesetzt werden. Doch bei allem Ärger, allem Frust über das anhaltende Verletzungspech bei den Schwarz-Gelben, die obendrein am Sonnabend (14 Uhr) gegen Viktoria Köln auch auf Stürmer Christoph Daferner (5. Gelbe) verzichten müssen, gibt es auch immer mal wieder gute Nachrichten vom Messering.

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Pensum war fordernd

Am Donnerstag war so ein Tag, an dem die Mannschaft und Trainer Alexander Schmidt Grund zur Freude hatten, denn gleich vier Profis meldeten sich nach mehrwöchiger Abwesenheit zurück. Hinter Patrick Weihrauch und Jonathan Meier liegen sogar eine monatelange Zwangspause. Spielmacher Weihrauch hatte sich noch im alten Jahr am Sprunggelenk verletzt und sein letztes Spiel am 19. Dezember beim Hinrunden-Vergleich mit den Kölnern (4:2) bestritten, ehe er unters Messer musste und bei 16 Saison-Einsätzen stehenblieb. Linksverteidiger Meier fehlte seit Anfang April wegen eines Muskelfaserrisses. Seinen letzten Einsatz hatte der Leihspieler von Mainz 05 am 4. April beim 0:0 im Spitzenspiel gegen Hansa Rostock.

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Während Meiers Pause also noch recht kurz war, war die Erleichterung bei Weihrauch über die erste gemeinsame Einheit mit den Kameraden besonders groß: „Es war schön, wieder dabei zu sein und mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Das ist natürlich ein ganz anderes Gefühl, als wenn man sein Programm in der Reha für sich absolviert.“ Froh war der 27-Jährige vor allem, dass sein Knöchel die Belastung gut verkraftete: „Mein Sprunggelenk fühlt sich weiterhin gut an.“ Das Pensum sei zwar fordernd gewesen, „der Tag aber für mich durchaus gelungen“, so der Ex-Bielefelder.

Patrick Weihrauch geht beim Fußballtennis entschlossen zum Ball.
Patrick Weihrauch geht beim Fußballtennis entschlossen zum Ball. © Steffen Kuttner/SGD

Das konnten auch Pascal Sohm und Ransford-Yeboah Königsdörffer behaupten. Das Duo kehrte nach 14-tägiger Corona-Quarantäne in den Kreis der Mannschaft zurück. Beide fühlten sich noch etwas schlapp, ein Einsatz am Sonnabend gegen den Tabellenachten vom Rhein dürfte ausgeschlossen sein. Vielleicht reicht es aber für eine Berücksichtigung in den beiden Pflichtspielen der kommenden Woche. Nicht gut für diesen Sonnabend sieht es auch für Julius Kade aus, der beim 0:0 in Verl fehlte und an einer Muskelverhärtung laboriert.