06. September 2019 / 19:28 Uhr

Dynamo Dresden gewinnt Freundschaftskick in Zeitz standesgemäß mit 13:1

Dynamo Dresden gewinnt Freundschaftskick in Zeitz standesgemäß mit 13:1

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Moussa Koné trug sich in der ersten Halbzeit dreimal in die Torschützenliste ein.
Moussa Koné trug sich in der ersten Halbzeit dreimal in die Torschützenliste ein. © Steffen Manig
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Die Elbestädter traten zur Stadioweihe in Zeitz in Bestbesetzung an und dominierten wie erwartet klar. Moussa Koné und René Klingenburg erzielte dabei je drei Treffer. 

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Dresden/Zeitz. Dynamo Dresden hat am Freitagnachmittag in einem Freundschaftsspiel den Achtligisten 1. FC Zeitz mit 13:1 (7:0) bezwungen. Zwei Tage nach dem 0:0 gegen Drittligist Hallescher FC in Eilenburg feierten die Schwarz-Gelben damit vor gut 3000 Zuschauern einen standesgemäßen Erfolg gegen den sicher hochmotivierten, aber erwartungsgemäß klar unterlegenen Landesklässler aus dem Süden Sachsen-Anhalts.

Anlass des zweiten Dresdner Gastspiels im Ballungsraum Leipzig/Halle binnen 48 Stunden – die 2. Fußball-Bundesliga hat an diesem Wochenende aufgrund der Länderspielpause spielfrei – war die Einweihung des Zeitzer Ernst-Thälmann-Stadions. Es wurde beim Hochwasser der Weißen Elster 2013 schwer in Mitleidenschaft gezogen und seither für 14 Millionen Euro komplett saniert und ausgebaut. Somit war das Ergebnis zweitrangig, zumal es für die Gäste ohnehin nur ein besseres Trainingsspiel war.

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Beide Mannschaften laufen ein. Zur Galerie
Beide Mannschaften laufen ein. ©
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Dynamo trat mit voller Kapelle an. Gästetrainer Cristian Fiel bot neben dem in der bisherigen Saison bei den Profis noch nicht zum Zug gekommenen Max Kulke auch die beiden A-Junioren Christoph Schurz und Maximilian Großer auf, die übrigen acht Akteure in der Startelf waren gestandene Zweitliga-Kicker. Die erste Chance der Partie indes hatte der 1. FC Zeitz nach drei Minuten durch Luca Säuberlich. Dann aber sorgten Patrick Möschl mit schönem Schlenzer (4.) und Moussa Koné per Kopf (6.) schnell für klare Fronten. Dann eine Schrecksekunde: Ausgerechnet Alexander Jeremejeff, die neue Hoffnung im Dresdner Sturm, musste schon nach neun Minuten angeschlagen runter vom Rasen – offenbar eine Vorsichtsmaßnahme. Für ihn kam U19-Akteur Ransford-Yeboah Königsdörffer.

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Zwar erhöhte Koné anschließend auf 3:0 (13.), doch auch Zeitz tauchte wieder gefährlich auf. Luca Säuberlich ließ bei einem Konter Florian Ballas und Jannik Müller stehen, sein Schuss aber wurde zur Beute von Patrick Wiegers. Und vorn war bei den Gästen aus Sachsens Landeshauptstadt längst nicht jeder Schuss ein Treffer. Unter anderem Möschl, Jannis Nikolaou, Koné und Königsdörffer schossen Benjamin Grunert ab Mitte der ersten Halbzeit berühmt, wobei der Zeitzer Torwart einige sehr starke Paraden zeigte. Allerdings bereitete vor allem der quirlige Baris Atik den Gastgebern immer wieder Probleme. Der Deutsch-Türke erhöhte in Minute 26 auf 4:0. Drei weitere Tore von Koné (35.), Königsdörffer (40.) und Atik (45.) sorgten für den 7:0-Pausenstand.

Trainer Cristian Fiel wechselt zur Halbzeit fast komplett durch

Beim Seitentausch wechselte Dynamo zu Beginn des zweiten Durchgangs fast komplett durch, nur der bereits eingewechselte Königsdörffer blieb auf dem Rasen. Das Spiel blieb weiter einseitig. René Klingenburg (50.) nach Flanke von Chris Löwe, dessen Namensvetter Justin Löwe per Kopf (51.) und schließlich Niklas Kreuzer (53.) stellten auf 10:0, womit das von den Zeitzern angepeilte einstellige Ergebnis dahin war. Daraufhin wechselte der Achtligist auf mehreren Positionen und brachte frische Kräfte, was auch die Schlagzahl der Gäste in der längst entschiedenen Begegnung etwas abschwächte. René Klingenburg besorgte in der 64. Minute das 11:0. Der 17-jährige Adnan Alagic machte per Strafstoß nach Foul an Niklas Kreuzer das Dutzend voll (82.), drei Minuten später erzielte René Klingenburg mit seinem dritten Treffer des Tages das 13:0. Der Ehrentreffer gelang Benjamin Kohlisch (88.) per Handelfmeter.

Dynamo 1. Halbzeit: Wiegers – Ballas, Müller, Schurz – Möschl, Nikolaou, Großer, Kulke – Atik, Jeremejeff (9. Königsdörffer), Koné

Dynamo 2. Halbzeit: Broll - Wahlqvist, Hartmann, Hamalainen - Kreuzer, J. Löwe, Klingenburg, C. Löwe – Ebert, Alagic, Königsdörffer

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