17. Oktober 2020 / 16:55 Uhr

Dynamo Dresden holt Sieg beim VfB Lübeck: Das sagen Spieler und Trainer

Dynamo Dresden holt Sieg beim VfB Lübeck: Das sagen Spieler und Trainer

Caroline Grossmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Philipp Hosiner jubelt mit seinen Teamkollegen über das entscheidende Tor.
Philipp Hosiner jubelt mit seinen Teamkollegen über das entscheidende Tor. © Picture Point
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83 Minuten spielte Dynamo Dresden beim VfB Lübeck in Überzahl. Doch der 1:0-Sieg war ein mühsames Geschäft für die Schwarz-Gelben. Wir haben nach dem Abpfiff erste Stimmen der Beteiligten gesammelt.

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Lübeck. Nächster Sieg, aber ein hartes Stück Arbeit für Dynamo Dresden: Der Drittligist bezwang am Samstag den VfB Lübeck mit 1:0 (0:0) und springt zumindest vorübergehend auf einen Aufstiegsrang. Philipp Hosiner (68.) erzielte vor 1860 Zuschauern im Stadion an der Lohmühle das Tor des Tages für die Sachsen.

Dresden spielte bereits ab der 7. Minute in Überzahl, als Ryan Malone für ein Foul die Rote Karte sah. Dennoch konnte das Team von Markus Kauczinski offensiv nur selten für Akzente sorgen und hatte sogar Glück, dass Pascal Steinwender (38.) mit seinem Schuss von der Strafraumkante nur die Latte traf.

DURCHKLICKEN: Die Stimmen zum Spiel

Paul Will (Dynamo Dresden): Ich kann nur sagen, dass er mich am Kopf trifft – und das ziemlich doll. Danach gehe ich zu Boden und sehe nicht mehr viel, die Diskussion ... Es hat ein bisschen gedauert, bis er die rote Karte gezückt hat. Das habe ich gar nicht mehr richtig mitbekommen. Unsere Leute haben sich relativ hart dafür eingesetzt. Wenn ich sehe, dass ich in Lautern Gelb-Rot sehe, muss ich hier leider auch sagen, dass das eine Rote ist. Das hat das Spiel noch schwieriger gemacht. Die haben von Anfang an tief verteidigt, wo wir elf gegen elf gespielt haben. Mit einem Mann weniger ist das Ganze noch ein bisschen enger und tiefer. Zur Galerie
Paul Will (Dynamo Dresden): "Ich kann nur sagen, dass er mich am Kopf trifft – und das ziemlich doll. Danach gehe ich zu Boden und sehe nicht mehr viel, die Diskussion ... Es hat ein bisschen gedauert, bis er die rote Karte gezückt hat. Das habe ich gar nicht mehr richtig mitbekommen. Unsere Leute haben sich relativ hart dafür eingesetzt. Wenn ich sehe, dass ich in Lautern Gelb-Rot sehe, muss ich hier leider auch sagen, dass das eine Rote ist. Das hat das Spiel noch schwieriger gemacht. Die haben von Anfang an tief verteidigt, wo wir elf gegen elf gespielt haben. Mit einem Mann weniger ist das Ganze noch ein bisschen enger und tiefer. " ©

Im zweiten Durchgang setzte die Kauczinski-Elf auf mehr Offensive und belohnte sich für eine deutliche Leistungssteigerung in Person von Hosiner. Der österreichische Angreifer erzielte auf Vorlage des eingewechselten Christoph Daferner sein erstes Saisontor.