01. August 2021 / 16:07 Uhr

Dynamo Dresden in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:1 beim Hamburger SV

Dynamo Dresden in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:1 beim Hamburger SV

Caroline Grossmann
Dresdner Neueste Nachrichten
urn_binary_dpa_com_20090101_210801-90-026393-FILED11
Dynamo Dresden warf in der zweiten Halbzeit alles in die Begegnung. © dpa
Anzeige

Eine Halbzeit lang ging gar nichts für Dynamo Dresden, doch nach der Pause wachte das Team von Alexander Schmidt auf und erkämpfte sich beim Aufstiegsaspiranten HSV einen Punkt. Caroline Grossmann hat die Leistung der Schwarz-Gelben unter die Lupe genommen und Noten verteilt.

Hamburg. Zumindest eine Serie von Alexander Schmidt hält an: Dynamo Dresden bleibt auch das achte Liga-Spiel unter seinem Trainer ungeschlagen, kassierte dabei aber erstmals ein Gegentor. Am Sonntag erreichte der Aufsteiger in die 2. Fußball-Bundesliga beim Hamburger SV ein achtbares 1:1 (0:1). Ludovit Reis (5.) brachte die Hausherren vor 17.100 Zuschauern im Volksparkstadion zunächst in Führung. Doch Tim Knipping (68.) glich für die Sachsen aus.

Anzeige

Dynamo-Coach Schmidt setzte auf das gleiche Personal und auch auf dieselbe Formation, die beim furiosen Auftaktsieg vor einer Woche den FC Ingolstadt bezwang. Doch sein Team brauchte eine ganze Halbzeit, um ins Spiel zu finden. Denn der HSV ist ein anderes Kaliber und bewies das von Beginn an. Auf Dynamos Hintermannschaft rollte in den ersten 45 Minuten eine Angriffswelle nach der anderen zu. Die frühe Führung durch Reis war da nur die logische Konsequenz. Auf Hereingabe von Manuel Wintzheimer kam der Hamburger Mittelfeldspieler völlig ungestört zum Abschluss. Dynamo-Schlussmann Kevin Broll, der nach 646 Minuten ohne Gegentor erstmals wieder bezwungen wurde, war machtlos.

DURCHKLICKEN: Die Noten zum Spiel

<b>(1) Kevin Broll:</b> Dynamos Mann des Tages muss lediglich in der 5. Spielminute hinter sich greifen: sieht den Ball beim Abschluss von Ludovit Reis erst im letzten Moment und agiert dann etwas unglücklich, wodurch ihm der Ball durchrutscht – 0:1. In der 18. Minute beim Abschluss von Glatzel zur Stelle. Fliegt nach Wintzheimer-Schuss in der 35. Minute schön und sichert seinen Kasten ab. Hält Kinsombis Torschuss in der 38. Minute stark. In der zweiten Halbzeit phasenweise mit ein paar ruhigeren Minuten, vom HSV kommt etwas weniger. In der 82. Minute mit der Rettung beim Abschluss von Kinsombi. Auch in der 83. Spielminute klärend am Ball. Immer da, wenn er gebraucht wird. Große Aktie am Punkt für die SGD – vor allem auch mit starken Paraden in der Nachspielzeit. Note: 1,5. Zur Galerie
(1) Kevin Broll: Dynamos Mann des Tages muss lediglich in der 5. Spielminute hinter sich greifen: sieht den Ball beim Abschluss von Ludovit Reis erst im letzten Moment und agiert dann etwas unglücklich, wodurch ihm der Ball durchrutscht – 0:1. In der 18. Minute beim Abschluss von Glatzel zur Stelle. Fliegt nach Wintzheimer-Schuss in der 35. Minute schön und sichert seinen Kasten ab. Hält Kinsombis Torschuss in der 38. Minute stark. In der zweiten Halbzeit phasenweise mit ein paar ruhigeren Minuten, vom HSV kommt etwas weniger. In der 82. Minute mit der Rettung beim Abschluss von Kinsombi. Auch in der 83. Spielminute klärend am Ball. Immer da, wenn er gebraucht wird. Große Aktie am Punkt für die SGD – vor allem auch mit starken Paraden in der Nachspielzeit. Note: 1,5. ©

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste deutlich besser im Spiel und zeigten sich auch hin und wieder vor dem Hamburger Tor. Sowohl Ransford Königsdörffer (48.) als auch der eingewechselte Panagiotis Vlachodimos (52.) wurden aber jeweils im letzten Moment noch geblockt. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem aber der HSV die größeren Chancen für sich verbuchen konnte. Dresden kann sich nach dem Schlusspfiff bei Torwart Broll bedanken, der unter anderem gegen Kinsombi (82.) großartig parierte.