26. November 2021 / 20:40 Uhr

Dynamo Dresden in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:3-Niederlage in Regensburg

Dynamo Dresden in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:3-Niederlage in Regensburg

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
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Christoph Daferner (li.) und Dynamo Dresden müssen sich spät dem Jahn aus Regensburg geschlagen geben. © dpa
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Bitterer Abend für Dynamo Dresden: Durch einen späten Doppelschlag wird das Schicksal der Schwarz-Gelben an der Donau besiegelt. Jochen Leimert hat die Leistung der Schwarz-Gelben unter die Lupe genommen und Noten verteilt.

Regensburg. Das Überraschungsteam Jahn Regensburg hält sich hartnäckig in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga. Die Oberpfälzer gewannen am Freitagabend gegen Dynamo Dresden mit 3:1 (1:0) und kletterten vorerst auf Platz zwei. Benedikt Saller (34.), Kaan Caliskaner (80.) und Charalambos Makridis (82.) schossen den Jahn vor 3418 Zuschauern zum Sieg. Für die Sachsen traf Christoph Daferner (47.). Für Regensburg war es im neunten Zweitliga-Duell mit den Sachsen der erste Erfolg. Dresden verharrt nach der schon neunten Saison-Niederlage im unteren Tabellendrittel.

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Die erste Hälfte gehörte klar den Hausherren. Leon Guwara (12.) und Linksaußen Sarpreet Singh (16./26.) verpassten trotz dicker Chancen allerdings eine frühe Vorentscheidung. Schließlich belohnte Saller per Direktschuss aus rund zehn Metern die überlegenen Regensburger.

DURCHKLICKEN: Die Noten zum Spiel

(1) Kevin Broll: Dynamos Schlussmann leistete sich anfangs einen Fehlpass, doch dann parierte er den Kopfball von Albers (23.) und den Schuss von Singh (26.) stark. Beim Gegentor von Saller hatte er keine echte Abwehrchance (34.). Später rettete er noch einige Male mit gutem Stellungsspiel. Doch in der Schlussphase wurde er noch zweimal kalt erwischt. Viel ausrichten konnte er da nicht mehr. Note 3,5 Zur Galerie
(1) Kevin Broll: Dynamos Schlussmann leistete sich anfangs einen Fehlpass, doch dann parierte er den Kopfball von Albers (23.) und den Schuss von Singh (26.) stark. Beim Gegentor von Saller hatte er keine echte Abwehrchance (34.). Später rettete er noch einige Male mit gutem Stellungsspiel. Doch in der Schlussphase wurde er noch zweimal kalt erwischt. Viel ausrichten konnte er da nicht mehr. Note 3,5 ©

Nach der Pause wirkten die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste zunächst deutlich wacher. Daferner köpfte nach einer punktgenauen Flanke von Morris Schröter zum verdienten Ausgleich ein - mit dem sich Jahn-Coach Mersad Selimbegovic aber nicht zufrieden geben wollte. Er wechselte die Offensivkräfte Caliskaner und Makridis ein, die ihren Joker-Job umgehend erfüllten.