13. November 2018 / 13:58 Uhr

Dynamo Dresden kämpft mit Doppel-Einheit gegen den Frust von Köln

Dynamo Dresden kämpft mit Doppel-Einheit gegen den Frust von Köln

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Niklas Kreuzer wird von Jannik Müller verfolgt. Rechts schaut Osman Atilgan zu.
Niklas Kreuzer wird von Jannik Müller verfolgt. Rechts schaut Osman Atilgan zu. © Jochen Leimert
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Jannik Müller steht nach seiner Verletzung wieder voll im Training, Patrick Ebert hat alten Ballast abgeworfen.

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Dresden. Nach der historischen 1:8-Niederlage am vergangenen Sonnabend beim 1. FC Köln hat Dynamo Dresden am Dienstagvormittag das Training wieder aufgenommen. So grau wie der Himmel war bei den meisten Profis und den Betreuern auch noch die Stimmungslage, denn die höchste Pleite der Vereinsgeschichte kann das Team nicht so einfach abschütteln.

DURCHKLICKEN: Bilder vom Dynamo-Training am 13. November

Dario Dumic, Marco Hartmann (verdeckt), Patrick Ebert und Rico Benatelli (r.) stochern nach der Kugel. Zur Galerie
Dario Dumic, Marco Hartmann (verdeckt), Patrick Ebert und Rico Benatelli (r.) stochern nach der Kugel. ©
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Chefcoach Maik Walpurgis wurmt das Debakel am Rhein noch immer mächtig, aber damit ist der 45-Jährige nicht allein: “Wir haben im Trainerteam noch einmal eine Analyse gemacht, um uns ein paar Dinge anzuschauen. Wir haben heute auch mit der Mannschaft gesprochen, das Spiel vom Samstag hängt natürlich schon noch nach. Die Enttäuschung in der Mannschaft ist groß. Wir sind verärgert über uns, das hat man deutlich gemerkt. Heute Morgen war es selbst zwei Tage nach dem Spiel noch total still.”

Dynamo Dresden nach Debakel in Köln zurück im Training

Während die Nationalspieler bis auf Schwedens U21-Kapitän Linus Wahlqvist auf Reisen sind, konnten zwei Langzeitverletzte wieder mit der Mannschaft trainieren. Jannik Müller ist wieder voll eingestiegen, sein Abwehrkollege Florian Ballas schwitzte im Regen zumindest teilweise mit der Truppe. Der lange Innenverteidiger, der an der Schulter operiert werden musste, lief zwar noch einige Runden allein und arbeitete individuell mit Fitnesscoach Philippe Hasler, doch beim Torschusstraining am Ende der Vormittagseinheit donnerte er auch ein paar Bälle mit den Kollegen auf die Kiste.

“Er macht jetzt noch alles ohne Kontakt, ohne Zweikämpfe. Das wird auch noch zwei Wochen so beibehalten, aber zumindest kann er schon mal wieder gegen den Ball treten”, freute sich Walpurgis. Müller ist nach seiner Sprunggelenks-OP schon deutlich weiter, kann alle Übungen mitmachen. “Bisher sieht das ganz gut aus”, stellte sein Trainer zufrieden fest.

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Nach knapp zwei Stunden Training am Vormittag, bei dem es viel um Pressing, Gegenpressing und schnelles Umschalten ging, war Walpurgis mit der Einsatzbereitschaft seiner Jungs zufrieden: “Sie haben gut gearbeitet. Wir haben kurze, intensive Geschichten trainiert.” Um 15 Uhr hat Walpurgis noch eine zweite Einheit angesetzt: “Wir werden dann noch einmal in eine große Spielform gehen - mit ein paar athletischen Inhalten.” Wer dann am Zaun steht, sollte sich nicht wundern: Es ist nicht etwa ein neuer Probespieler mit von der Partie, sondern Patrick Ebert hat sich nur die langen Haare abschneiden lassen. “Er hat einen klaren Cut gemacht, Altes hinter sich gelassen. So wollen wir dann auch gegen Ingolstadt auftreten”, wünscht sich Maik Walpurgis.

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