16. Januar 2019 / 08:15 Uhr

Dynamo Dresdens Koné knipst gegen alte Kollegen vom FC Zürich

Dynamo Dresdens Koné knipst gegen alte Kollegen vom FC Zürich

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Moussa Koné (2. v. l.) unterhält sich vor dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit mit einem alten Kollegen.
Moussa Koné schwatzt mit alten Schweizer Kollegen. © Jochen Leimert
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Der Torjäger der SG Dynamo Dresden feierte beim Testspiel gegen den FC Zürich ein Wiedersehen mit alten Weggefährten aus der Schweiz.

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Belek. Die Begrüßung durch die alten Kameraden vom FC Zürich war herzlich, doch Moussa Koné kannte gegen seinen Ex-Verein kein Erbarmen. Dynamos Torjäger tat auch gegen die Schweizer, was man von ihm erwartet: Der Afrikaner knipste selbst unter Bedrängnis eiskalt. Obendrein bereitete der Senegalese mit seinem Turboantritt den 2:1-Siegtreffer seines aktuellen Arbeitgebers vor, denn er provozierte das Foul, das zum Elfmeter führte. Den Strafstoß auch noch zu versenken, das mochte der 22-Jährige dann aber doch nicht. Wollte er seinen alten Kumpels nicht noch mehr weh tun? Vielleicht. Im Interview nach dem Spiel gab sich Koné jedenfalls als Teamplayer, obwohl er eigentlich Dynamos Elfmeterschütze vom Dienst ist: „Philip Heise hat mich gefragt, ob er schießen kann und ich habe ihm gesagt, dass das kein Problem ist. Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft funktioniert - und wenn einer sich gut fühlt und überzeugt ist, dass er ihn reinmacht, dann kann er auch gerne den Elfmeter schießen.“ Heise traf, alles war gut.

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Moussa Koné im Angriff. Zur Galerie
Moussa Koné im Angriff. ©
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Schweiz erste Station für den Senegalesen in Europa

Die Zürcher nahmen dem verlorenen Sohn auch den 1:1-Ausgleichstreffer und manches Foul gegen sie nicht krumm. Sie fielen Koné nach dem Abpfiff noch einmal in die Arme, das eine oder andere Selfie wurde auch noch geschossen. Dynamos Torjäger genoss den Moment, denn er kann seinen noch regen Kontakt zum FC Zürich, seiner ersten Station in Europa, sonst nur aus der Ferne pflegen. „Die Spieler da liegen mir schon am Herzen“, sagte der gläubige Muslim. „Richtig gute Kollegen“ seien das, es habe riesigen Spaß gemacht, gegen seine alten Freunde zu spielen.

Moussa Koné über seinen Ex-Verein FC Zürich

Natürlich war er auch froh, dass Dynamo den Tag noch mit einem Erfolgserlebnis beschließen konnte. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel“, sagte er auf Französisch, das Dynamos Fitnesstrainer Philippe Hasler (ebenfalls früher beim FCZ) für die Dresdner Journalisten ins Deutsche übersetzte. Spaß gemacht hatte dem Stürmer neben seinem Tor und dem Wiedersehen mit den ehemaligen Weggefährten aber auch das Spiel mit einer Doppelspitze. Mit dem 4-4-2, das Dynamo neuerdings wieder bevorzugt, kann er gut leben: „Ich kann nicht sagen, dass mir das eine oder andere System besser gefällt. Was der Coach sagt, möchte ich einfach gut umsetzen. Am liebsten spiele ich aber natürlich schon im 4-4-2. Für mich ist das ein perfektes System.“

Dynamo Dresden gewinnt Test gegen FC Zürich
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